Die Kaffeepiraten auf der SCAE – World of Coffee

Juni 29th, 2011 § 0

World of Coffee Maastricht

Über unsere Facebook-Seite hattet Ihr es schon mitbekommen: Letzte Woche fand die SCAE World of Coffee in Maastricht statt. Die SCAE, das ist der Europäische Kaffeeverband, der diese Messe plus Weltmeisterschaften alljährlich organisiert. In fünf Disziplinen, unter anderem Latte Art (das sind die Bildchen, die mit Milch in den Espresso “gemalt” werden) und Cup Tasting (Kaffeeverkostung) traten Teilnehmer aus aller Herren Länder an. Für uns Kaffeepiraten also ein perfekter Termin, um die Köpfe der Kaffeeszene zu treffen und kennenzulernen. Unter anderem Matthias Hoppenworth vom Frankfurter Café Hoppenworth & Ploch, der bis ins Finale der Latte Art Weltmeisterschaften kam und nun der acht-beste Milchkünstler der Welt ist. Und dann natürlich Tom Schweiger, der hier schon öfters erwähnt wurde: Er war 2010 Deutscher Baristameister und trat in der Kategorie “World Coffee in Good Spirits” an: Das bedeutet, dass Kaffees mit Spirituosen in kreativen Cocktails veredelt werden. Tom Schweiger kam ebenfalls ins Finale der Meisterschaften. Es gewann jedoch der Herausforderer aus Russland.
World of Coffee Maastricht
Auf der Messe präsentierten sich Hersteller von Röstmaschinen, kleine Röstereien, Rohkaffee-Händler und Verpackungshersteller aus aller Welt.World of Coffee Maastricht
Im “Coffee Village” wurden von früh bis spät Vorträge gehalten über Kaffeeanbau und auch Möglichkeiten der Aus-und Fortbildung.World of Coffee Maastricht

Caro entdeckt die “Speedster” – eine Siebträgermaschine von Kees van der Westen aus Holland. Er hat sein Handwerk beim Traditionshersteller La Marzocco gelernt. World of Coffee Maastricht
Den perfekten Cappuccino trinken wir aus einer Synesso Siebträgermaschine. Zubereitet von den Jungs von SOK, einem Summer Espresso Lab aus Amsterdam.Cup Tasters Maastricht
Bei der World Cup Tasters Championship müssen in acht Minuten acht Kaffees verkostet werden. Jeder ist drei Mal zubereitet, einmal jedoch anders. Die Teilnehmer müssen herausfinden, welcher es ist. Es gewinnt der Teinlehmer aus Griechnland – und zwar nur durch bloßes Hinsehen!World of Coffee Maastricht
Auf der Bühne bei den Latte Art Weltmeisterschaften. Das Publikum feuert die Teilnehmer kräftig an, die umringt sind von Kameras und der Jury. World of Coffee Maastricht
World of Coffee Maastricht

Die Finalisten der Latte Art Weltmeisterschaften gratulieren sich. Links sehen wir Matthias Hoppenworth aus Frankfurt. In der Mitte ist der Teilnehmer aus Griechenland zu sehen, Chris Loukakis, der die Meisterschaften gewinnen wird.

Neue Kaffees an Bord: starboard und portside im Test

März 14th, 2011 § 1

Espresso starboard portside
Anfang des Jahres besuchten wir Armin in seiner Rösterei Machhörndl in Nürnberg: Ihr erinnert Euch sicherlich an die Geschichte wie Armin zu seiner LaMarzocco GS3 kam….Sie steht sinnbildlich für Armins Kaffeeleidenschaft. Seit rund 5 Jahren betreibt er seine eigene Rösterei, seit etwa einem Jahr beschäftigt er sich gezielt mit Kaffeevarietäten: Und wenn man in das Thema einsteigt, ist Armin kaum noch zu stoppen. Stammbäume hat er schon gezeichnet, diverse molekulare Formeln hinterfragt…Und dabei geht es ihm eigentlich immer nur darum, dass zum Schluss der Kaffee in der Tasse schmeckt. Und natürlich nicht nur “schmeckt”: eine wahre Gaumenfreude soll das sein, sonst lohnt es sich nicht!
Rösterei Machhörndl

Dabei ist Transparenz natürlich oberstes Gebot: Für Armin ist es wichtig zu wissen woher seine Rohkaffees kommen. Bis zur Hacienda, damit er nachvollziehen kann, auf welcher Höhe der Kaffee angebaut wird, welche Varietäten hier wachsen und wie die Bohnen aufbereitet wurden. Denn das ist unerlässlich um zu wissen, wie später der geröstete Kaffee schmecken wird. Armins Einstellung hat uns überzeugt – und seine Kaffees natürlich auch! Direkt nach unserem Besuch bei Machhörndl war uns klar, dass wir Armins Kaffeeschätze an Bord holen müssen. Und endlich haben wir sie erobert!

Extra für uns Kaffeepiraten hat Armin den Röster angeschmissen und zwei köstliche Espressoröstungen kreiert! Hier kommt unser ausführlicher Kaffeetest: » Read the rest of this entry «

Gewinnspiel: Dein Lieblings-Kaffeerezept

Februar 2nd, 2011 § 0

Gewinnspiel Kaffeerezept
Liebe Kaffeepiraten, wir sind auf der Suche nach den leckersten und verrücktesten Kaffeerezepten. Und damit Ihr uns Eure geheimen Rezepturen verratet, locken wir mit tollen Preisen!
Die Gewinne:
3 x 1 Set aus je 2 Espressi der Rösterei Kaffeeschnüffler plus einer BPCC Kaffeedose.
So einfach geht’s:
Schicke uns eine Mail mit Deinem Rezept an diepiraten@bpcc.de. Gebe dazu Deine Adresse an und ob Du den Kaffee gemahlen oder in ganzer Bohne benötigst. Das wäre auch schon alles.
Einsendeschluss ist der 10.2.

Die besten Rezepte probieren wir natürlich selbst aus und veröffentlichen sie hier im Blog. Alle Infos findet Ihr auch hier auf Facebook.

Der Kaffeeschnüffler aus Hamburg zu Gast an Bord

Januar 10th, 2011 § 0

Das neue Jahr ist noch jung und wir bringen unser Schiff wieder auf Kurs mit dem ersten Special 2011: Zu Gast an Bord ist Dominik mit seiner Rösterei Kaffeeschnüffler aus Hamburg. Für seinen Besuch bei den Kaffeepiraten hat er eine besondere Auswahl seiner Bohnen-Kreationen zusammengestellt, darunter eine ganz neue Espressoröstung (Espresso Fiore aus 90% Arabica und 10% Robusta), die unsere Crew nun exklusiv und als erste “Testgruppe” probieren kann. Da kommt doch gleich eine große Portion Entdecker-Feeling auf, meint ihr nicht auch? Ran an die Bohnen, ihr Piraten da draußen: Sagt uns, ob sich diese Bohnen lohnen!
Doch bevor ihr euch nun ans Kaffeekochen macht, könnt ihr Dominik und seine Rösterei im obligatorischen Kaffeepiraten-Interview genauer kennenlernen.

bpcc_Seit wann betreibst Du Deine eigene Rösterei?
kaffeeschnüffler_Ich betreibe meine Rösterei noch nicht ganz ein Jahr.

bpcc_Und was hast Du davor gemacht?
kaffeeschnüffler_Ich habe in einer Werbeagentur gearbeitet und tue dies immer noch, da ich die Rösterei nebenberuflich betreibe.

bpcc_Wie kamst Du zu der Entscheidung, selbst Röster zu werden?
kaffeeschnüffler_Vor ca. 8 Jahren während des Studiums habe ich ein Praktikum in Ecuador gemacht. Eigentlich ging es um Eco-Toursimus, aber wie sich herausstellte gab es von den Betreibern auch Pläne ökologisch angebauten Rohkaffee in die USA zu exportieren. Es ergab sich, dass ich zu den Anbaugebieten des Kaffee fahren durfte und bei der Ernte mitgeholfen habe. Dort habe ich zum ersten Mal gesehen, wie viel Arbeit der Anbau von Kaffee bereitet und was hinter einer Tasse Kaffee steckt. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland habe ich mich dann eingehender mit der Kaffee-Materie beschäftigt. Erst über das Espresso trinken – denn vorher habe ich ausschließlich Filterkaffee getrunken. Dann folgten viele Bücher, die mir die Geschichte und Zubereitung von Kaffee näher brachten. Sehr faszinierend was man über die Geschichte des Kaffees lernen kann. Über ausgiebiges Verkosten von Kaffee und Espresso bin ich dann letztlich zum Heimrösten gekommen. Nach drei Jahren des Heimröstens war es dann an der Zeit, dass ganze auf die nächste Stufe zu heben, eben eine eigene kleine Kaffeerösterei in der Kaffeestadt Hamburg zu eröffnen.

bpcc_Wie sieht Dein Tagesablauf als Röster aus? Aufstehen, Kaffee trinken, und dann ab an den Röster?
kaffeeschnüffler_Das ist ehrlich gesagt ganz unterschiedlich, je nachdem was gerade ansteht. Aber normalerweise versuche ich in den Morgenstunden Verkostungen durchzuführen, damit meine Geschmacknerven noch frisch sind und ich dadurch mehr Nuancen bei den Kaffees herausschmecken kann. Anschließend wird dann geröstet und verpackt. Es freut mich auch immer, wenn ich Besuch von Kunden bekomme, da ich ja größtenteils über das Internet verkaufe und daher nicht ständig persönlichen Kundenkontakt habe. Wenn es die Zeit zulässt, philosophiere ich dann gerne über Kaffee und trinke dabei natürlich einen Kaffee oder Espresso mit dem Besuch.

bpcc_Wie wählst Du die Rohkaffees für Deine Röstungen aus? Bio? Faitrade? Direct Trade?
kaffeeschnüffler_Mein Ziel ist es auf Dauer ausschließlich direkt gehandelten Kaffee anbieten zu können. Aber gerade als kleiner Röster ist das nicht so einfach, da man nicht gleich containerweise Rohkaffee abnehmen kann. Doch in letzter Zeit gibt es immer mehr kleine Röster, die das gleiche Ziel teilen. So kann man sich als Käufergruppe zusammenschließen und Direct Trade Projekte anstoßen. Einer meiner Kaffees, der „Brasil Bob-o-Link“, ist so ein Direct Trade Kaffee. Dieser wurde von den „Coffee Huntern“ entdeckt und hat mittlerweile den Weg in mein Sortiment gefunden.

bpcc_Was ist Deiner Meinung nach die größte Schwierigkeit beim Kaffee rösten?
kaffeeschnüffler_Die richtigen, qualitativ hochwertigen Rohkaffees zu finden. Denn der Röster kann nur das veredeln, was schon da ist.

bpcc_Nach welchen Kriterien stellst Du die verschiedenen Rohkaffees zusammen, um eine neue Mischung zu kreieren?
kaffeeschnüffler_Ich plädiere eigentlich für die Single Origins. Mischungen haben durchaus ihre Berechtigung, gerade bei Espresso. Allerdings haben, nach meiner Auffassung, die Estate- oder Länderkaffees einen so herrlichen Eigengeschmack, da sollte man nicht mischen.

bpcc_Falls Du schon einmal in ein Kaffee-Anbauland gereist bist: Wohin? Hast Du den Kaffeefarmern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen können?
kaffeeschnüffler_Wie schon erwähnt war ich vor ca. 8 Jahren in Ecuador und habe bei der Ernte geholfen. Anfang letzten Jahres war ich dann im Geburtsland des Kaffees – in Äthiopien. Den Reisebericht kann man auf meiner Website lesen. Es war eine sehr lehrreiche Reise. Unsere internationale Gruppe von Röstern hat nicht nur viele wundervolle Kaffees probieren können, sondern wir hatten direkten Kontakt zu den Einheimischen. So konnten wir den Kaffeebauern zeigen, wie ihr Kaffee verkostet und der Anbau und die Aufbreitung verbessert werden kann. Bessere Aufbereitung heißt auch bessere Qualität im Endprodukt und das kann wiederum bessere Preise am Markt erzielen. Also eine Win-Win Situation für beide Seiten. Ich plane für dieses Jahr wieder eine Reise in ein Anbauland, wohin es genau geht, weiß ich noch nicht.

bpcc_Wie ist Deine Einschätzung des deutschen Kaffeemarktes: Werden die Konsumenten vermehrt Wert auf Qualität legen und dafür auch höhere Preise bezahlen? Wie siehst Du das Verhältnis zwischen Industrie-Röstern und Kleinröstern? Haben die “Kleinen” überhaupt eine Chance?
kaffeeschnüffler_Sicher haben die Kleinröster eine Chance. Qualität setzt sich immer durch :-) Aber im Ernst, der Marktanteil von Kleinröstern liegt bei ca. 2-3% des Gesamtmarktes, da ist also noch viel Platz zum Wachsen.

bpcc_Wie bereitest Du Deinen Kaffee / Espresso zu?
kaffeeschnüffler_Das wechselt oft, denn ich probiere immer gerne neue Aufbrühmethoden aus. Zurzeit trinke ich morgens zu Hause einen Doppio aus der Espressomaschine oder brühe mir einen Kaffee mit der Aeropress auf, die ich in letzter Zeit zu schätzen gelernt habe.

bpcc_Brauchst Du in einem guten Espresso nur Arabica oder muss ein ordentlicher Schuss Robusta dabei sein?
kaffeeschnüffler_Prinzipiell bin ich ein Arabica-Typ. Aber nach langem Probieren habe ich einige Robustas gefunden, die durchaus meinen Qualitätsstandards entsprechen. Einen dieser Robustas habe ich in der aktuellen neuen Mischung „Fiore“ beigemischt. Und ich muss sagen, ich bin begeistert.

In diesem Sinne: Ran an die Bohnen und einen leckeren Kaffee oder Espresso gebrüht. Hier geht´s lang…

Terrorgefahr durch Kaffeebecher, Sparen im April: was 2011 auf uns zukommt

Januar 3rd, 2011 § 0

Wer dieser Tage auf dem Weg in die USA oder zurück in die deutsche Heimat ist, der sollte aufpassen wohin er seinen Kaffee mitnimmt. Denn 2011 ist Amerika selbst vor Thermobechern und Thermoskannen nicht mehr sicher. Sogenannte “isolierte Getränkebehälter” nämlich, können mit Sprengkörpern versehen sein und werden darum extra vorsichtig beim Check-in gescannt, so die Vorgabe der Transportation Security Administration.

Sicher ist sich jedoch das Statistische Bundesamt, dass man 2011 vor allem im April beim Kaffeekauf bare Dukaten sparen kann. Auf Grundlage des Verbraucherpreisindexes der letzten drei Jahre wurde berechnet, dass die Preise für Bohnenkaffee genau in diesem Monat am niedrigsten sein werden.

Gegen den Sparsegen spricht allerdings, dass in diesem Jahr die Kaffeepreise insgesamt weiter steigen werden und sogar die großen Player wie Tchibo ihre Preise anheben – in der Weihnachtszeit schon hatte Tchibo seine Kunden darauf hingewiesen, dass die Zeiten, in denen ein Pfund Kaffee 2,99€ kosteten nun endgültig vorbei sind. Grund dafür sind schlechte Ernten und Unruhen in Anbauländern wie Kolumbien und der Elfenbeinküste. Gegen diese Anpassung können wir natürlich gar nichts einwenden, sind die Verkaufspreise der Industrieröster doch ohnehin an den Haaren herbeigezogen. Wir sind vielmehr gespannt, ob dem Genussmittel Kaffee in Zukunft von den Großen noch mehr Zucker beigemischt wird um die Herstellungskosten geringer zu halten (über den Kaffeeschwindel hatten wir letztes Jahr schon berichtet). Aber weil auch Zucker teurer wird, müssen sich Onko und Co wohl etwas Neues einfallen lassen…Getreide vielleicht, oder Kirschkerne? Wir sind gespannt…

Wir Kaffeepiraten stechen jedeonfalls unbeirrt in See – und weder Terrorgefahr noch Kaffeeengpässe können uns aus dem Fahrwasser bringen. Wir freuen uns schon auf viele neue Bohnen-Entdeckungen und unsere Preise werden wir mit Säbel und Kanone verteidigen!

Ruhe nach dem Sturm: ein ganz normaler Tag in der Vorweihnachtszeit

Dezember 16th, 2010 § 0

Black Pirate Coffee Crew
Liebe Piraten, in der Vorweihnachtszeit ist im Versandhandel alles etwas verrückt. Das wusste auch unser Kapitän, als er unser Schiff sicher in Richtung Heilig Abend lenkte. Nun wurde es aber so verrückt, dass das Schiff für kurze Zeit vom Radar nicht mehr geortet werden konnte – so etwas hatte der Kapitän nicht vorhergesehen. Gestern nämlich wurde es turbulent, als wir unseren Kunden versprachen versandkostenfrei an Bord zu bestellen. Da wollten alle auf einmal ihre letzten Weihnachtsgeschenke sichern und  das Schiff wankte bedrohlich, die Website war down. Am Nachmittag dann konnten wir alles wieder unter Kontrolle bringen und am Abend hatten wir das Schiff endlich wieder auf Kurs.

Leider konnte unser System dem Angebot nicht standhalten und so möchten wir uns bei Euch allen vielmals entschuldigen. Bestellungen vom gestrigen Tag werden wir einen Versandgutschein für die nächste Bestellung beilegen und hoffen, das ist ein guter Kompromiss.

Heute ist der Wellengang wieder ruhig und die Mannschaft hat sich ausgeruht: Es kann also weiter gehen mit den Weihnachtsbestellungen, denn wieder wartet ein feines Angebot aus unserem Adventskalender auf Euch….

24 Tage – 24 Angebote: der Kaffeepiraten-Adventskalender

Dezember 1st, 2010 § 2

HarrHarrHarr statt HoHoHo: Unter diesem Motto steht auch in diesem Jahr die Adventszeit bei uns an Bord. Der Kapitän hat in den letzten Monaten großartige Kaffeeschätze erbeutet und die möchte er nun mit Euch teilen. Ab dem ersten Dezember wird er sentimental, der Kapitän, und großherzig. Und darum hat er sich einen besonders schönen Adventskalender für seine Crew ausgedacht.

24 Tage, jeden Tag ein Angebot:

Geschenkesets für Kaffeefreunde, hochwertiges Zubehör für die Kaffeezubereitung, beste Kaffees aus feinen Röstereien, Schokoladen und Kekse – jeden Tag gibt es ein Produkt für 24 Stunden zum Sonderpreis und Du kannst bare Dukaten sparen. Natürlich öffnen wir vorab noch nicht alle Türchen, denn dann wäre es ja kein echter Adventskalender.

Wie Du von den Angeboten erfährst?
Natürlich auf unserer Seite, unter www.blackpiratecoffeecrew.de, und auch bei Facebook und Twitter werden wir Dich  täglich informieren.

In die ersten Türchen hat Smutje aber schon hineingespickt. In den nächsten Tagen kannst Du tolle Nikolausgeschenke für die Stiefel Deiner Liebsten bestellen. Einfach auf das Bild klicken, und schon bist Du beim Angebot!



Die Kaffeepiraten-Weihnachtskaffees im Test

November 29th, 2010 § 3

Dieses Jahr hat unser Kapitän zwei ganz besondere Kaffeeschätze von seinen Seereisen mitgebracht. Der eine stammt aus den Wäldern des Bonga Forest in Äthiopien, der andere von der Insel Papua-Neuguinea in Asien. Beide Kaffees stammen aus biologischem Anbau, beide Anbaugebiete sind in der Kaffeewelt etwas besonderes. Was die beiden aber voneinaner unterscheidet, ist Ihr Geschmack. Da ist der wilde, intensive Kaffee aus Äthiopien und der mild-süße, fruchtige Kaffee aus Papua-Neuguinea. Aber wir wollen noch nicht zu viel verraten. Denn zunächst wollen wir sie ausführlich testen:

Anchors aweigh! 100% Arabicabohnen aus Papua-Neuguinea

Aus der Region Sigri, auf der Pazifikseite von Papua gelegen, wachsen die Arabicabohnen dieses Kaffees. Die gleiche Sorte wächst übrigens auf dem Blue Mountain auf Jamaica. Wir bereiten den mittelbraun gerösteten Kaffee in der Karlsbader Kanne zu. Ihr erinnert Euch: Das Ergebnis aus der Karlsbader Kanne ist das reinste überhaupt, da der Kaffee nur mit Porzellan in Berührung kommt, das keinerlei Aroman abgibt oder herausfiltert.

Wir sehen: Ein sehr gleichmäßiges Bohnenbild, eine schön volle, mittelbraune Farbe. Eine schöne goldene Schaumbildung bei der Zubereitung.
Wir riechen: Einen dezenten, weichen Bohnenduft, das Aroma des zubereiteten Kaffees ist ebenso weich mit Nuancen von Schokolade und dunklen Beeren.
Wir schmecken: Dieser Kaffee ist wunderbar rund und gelungen: Ein feines Geschmacksspiel von Schokolade, fruchtigen Beeren wechselt sich ab. Der Kaffee ist angenehm mild und bekömmlich und hinterlässt ein weiches Mundgefühl. Hier schmeckt man die Vielfalt des Kaffees im besten Sinne!
Fazit: Ein wunderbarer Kaffee, der jedem schmecken dürfte. Toll für einen adventlichen Kaffeeklatsch mit Freunden oder zum Frühstück.

Black Pirate’s Treasure: 100% Arabicabohnen aus Äthiopien

Die wild wachsenden Kaffeebäume aus dem Bonga Forest stehen für eine tolle Kaffeequalität. Das Gebiet liegt hoch, dazu herrscht hohe Luftfeuchtigkeit, wir befinden uns in der Wiege des Kaffees. Unsere Arabicabohnen sind biozertifiziert und wurden in 1500 bis 200 Metern Höhe angebaut. In den Arabicas aus dem Bonga Forest steckt die ganze Natur Äthiopiens: Nuancen von Wald, Erde, Gras…wir sind gespannt auf unseren Black Pirate’s Treasure, den wir auch in der Karlsbader Kanne zubereiten.

Wir sehen: Mittelbraun geröstete, kleine Arabicabohnen. Der Kaffee schäumt schön auf bei der Zubereitung was ein Zeichen dafür ist, dass er gerade erst geröstet wurde.
Wir riechen:
Aus der Packung strömt uns ein intensives Aroma von Rotwein und Schokolade entgegen. Auch das Aroma des dampfenden Kaffees in der Tasse ist wild und intensiv. Wir freuen uns schon auf den ersten Schluck…

Wir schmecken: Einen vollmundigen Kaffee mit einem ausgeprägten Körper. Wir schmecken rote Beeren, Natur, feine Hölzer und eine weinige Nuance. Diesen Kaffee sollte man nicht zu kräftig zubereiten, sonst wird man von seiner Intensität überrannt. Besser ist eine leichtere Zubereitung, so kann man die verschiedenen Geschmacksnuancen besser genießen.
Fazit: Ein toller Kaffee, den man pur trinken sollte: Zum Genießen am Nachmittag mit einem guten Buch in der Hand.

Neugierig? Die Kaffees gibt es bis Ende des Jahres bei uns im Club, gemahlen und in ganzer Bohne im 250g Beutel oder im 100g Probierbeutel für ab 3,90€. Wer noch kein Clubmitglied ist, kann sich ganz fix hier kostenlos und unverbindlich anmelden.

Kaffeetest: Der tazpresso im Kaffeepiraten Bean-Check

November 26th, 2010 § 2

Wir mögen die taz. Weil sie kritisch ist. Weil sie für Transparenz steht. Und weil sie ironisch ist, wenn´s gar nicht mehr anders geht.

Doch heute wollen wir uns nicht auslassen über kritisch-investigativen Journalismus, sondern – wie sollte es auch anders sein – über Kaffee. Denn die taz ist die einzige (uns bekannte) Zeitung, die einen eigenen Espresso hat. Den gibt es schon länger, wissen wir. Aber getestet haben wir den tazpresso noch nie und das wollen wir jetzt nachholen.

„Wir meinen, dass Kaffee trinken und Zeitung lesen wunderbar zueinander passen. Deswegen gibt es jetzt einen Kaffee zur Zeitung, den tazpresso,“ sagt die taz. Soweit so gut, da hat sie nicht ganz unrecht. Aber schmeckt er auch oder intensiviert er bloß den bitteren Nachgeschmack, den viele aktuelle Nachrichten beim Zeitungsleser hinterlassen? Zumindest seine Herkunft und sein ökologisch-soziales Engagement können sich schon mal sehen lassen. So liest man auf der taz-Homepage:

Köstlicher Espresso – kontrolliert ökologisch angebaut und fair gehandelt.
Dieser Espresso ist eine eigens für die taz kreierte köstliche Mischung afrikanischer Bohnen. Er ist in enger Kooperation mit dem Fair Handelshaus gepa entstanden.
Ein fairer Espresso
Wir wollen den Fairen Handel unterstützen und dazu beitragen, dass der Welthandel etwas gerechter wird. Die Bohnen für diesen fair gehandelten Espresso sind aus kontrolliert ökologischem Anbau und stammen von Kooperativen aus drei afrikanischen Ländern: Äthiopien, Tansania und Uganda. Die Mischung besteht aus hochwertigen Arabica- und Robusta-Sorten und schmeckt kräftig und herzhaft-aromatisch.
Die Handelspartner
Handelspartner der gepa für die Bohnen dieses Espressos ist der Genossenschaftsverband Sidama Coffee Farmers Cooperative Union aus Äthiopien, der erstmalig an den Fairen Handel exportiert. In Uganda bezieht die gepa ebenfalls zum ersten Mal Kaffee vom Dachverband Gumutindo Coffee Cooperative Enterprise Ltd. (GCCE) im Osten Ugandas. Bei diesen noch jungen afrikanischen Organisationen kann der Faire Handel besonders zur Stabilisierung beitragen. In Tansania kommt der Kaffee von der Kagera Cooperative Union (KCU), mit der die gepa schon lange handelt.

Soweit so gut, doch nun zum Geschmack…
Zuallererst sei gesagt, dass sich der tazpresso schon beim Mahlen etwas zickig anstellt. Bis ich die Mühle auf den richtigen Mahlgrad gebracht hatte, war die Packung zu 2/3 leer. Jetzt denkt der kritische Leser vielleicht, dass dies auch an meinem eigenen Unvermögen liegen könnte. Ich will nicht gänzlich widersprechen, habe aber mittlerweile schon zahlreiche Espressi getestet und sonst nie solche Probleme mit der Einstellung der Mühle gehabt. Vielleicht lag es also an uns beiden – dem tazpresso und mir.

Wie auch immer, nach einer Weile lief er richtig durch, das Ergebnis war aber leider nicht der Knaller. Die Crema löste sich nach 10 Sekunden auf, der Geruch war muffig/erdig und der Geschmack für meinen Gaumen viel zu sauer. Einen Pluspunkt hat der tazpresso allerdings: Der Nachgeschmack ist erstaunlich angenhem und lang anhaltend, was man hier wirklich nicht erwartet hätte. Die Devise lautet also hier: Schnell runter mit dem Zeugs und anschließend auf den Nachgeschmack freuen :-)

Nein, im Ernst. Die Lektüre der taz können wir ohne weiteres empfehlen, den Genuss ihres tazpresso leider nicht.

Die Kaffeepiraten beim goldgreen Markt

November 23rd, 2010 § 0

Zwei Tage standen wir mit unseren Biokaffees auf dem goldgreen Markt, der Verbrauchermesse für grünen Lebensstil in München. Wir haben viele Leute kennengelernt und zum Kaffee-Piratentum bekehrt. Trotz Kälte war es eine tolle Veranstaltung die uns großen Spaß gemacht hat…aber seht selbst:

Piratenkaffee
Annika auf der Goldgreen
Black Pirate Coffee Crew
Carolin und Annika auf der Goldgreen
Modenschau Goldgreen
Glore

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