Kundenstimmen – Feedback eines Kaffeefreaks

Mai 23rd, 2011 § 0

Bei jeder Rösterei, die wir an Bord vorstellen bitten wir unsere Kunden um Feedback. Denn nur wenn ihnen der Kaffee schmeckt, wird die Rösterei dauerhaft in unser Sortiment aufgenommen. Das ist Piraten-Ehrensache!
Viele Einsendungen haben wir schon bekommen, mal kurze, mal lange. Und besonders großartig war das letzte Feedback einer Kundin zum zum Espresso Flying Pingo der Rösterei Quijote Kaffee! So toll, dass wir Dich, lieber Leser, daran teilhaben lassen wollen. Die Kundin möchte lieber anonym bleiben, aber sie hat uns Bilder von ihrer Maschine mitgeschickt. Und die verraten: Die Kaffees von Quijote Kaffee wurden von einem echten Kaffeefreak getestet! Hier kommt das ultimative Kunden-Feebdack:

Rancilio
Espresso Flying Pingo

Der Flying Pingo ist seit Eröffnung der Rösterei quasi sofort mein Lieblingsespresso geworden. Ich trinke ihn also schon lange (natürlich mit Unterbrechungen, weil ich auch viel teste und es langweilig fände, immer nur einer Stammsorte treu zu bleiben) und bin immer noch und immer wieder von diesem Caffè begeistert. Zum einen bevorzuge ich helle Espressoröstungen (Full City o.ä.), denn ich “leide” immer etwas darunter, daß ich Röstaromen deutlich wahrnehme und bei hellerem Röstgrad bleibt das Aroma unversehrt. :-) Zum anderen macht die Blaubeernote des Gayo Amaro Anteils den Espresso ziemlich einzigartig, finde ich.

Ich muß den Gayo gar nicht pur trinken, gerade dieser deutliche Anklang der Blaubeere in einem dem Blend gibt diesem den gewissen “Kick”.

Als gehebelter Espresso (8,85g auf einen Shot im LaMarzocco Einzelsieb, getamped mit 19 kg per Klick-Tamper und konisch mit der Mazzer Kony gemahlen, Rancilio Gastro Hebler Classe 6) ist der Kaffee ein Hochgenuss, das Shotvolumen ist geringer, so daß es in Richtung Ristretto geht (der Brühdruck- und Brühtemperaturverlauf der Hebelmaschine, samt langer Präinfusion von 25 Sek., tun ihr übriges). Der Kaffee läuft wie ein dünner Strahl heller Milchschokolade, die Crema ist zwar nicht besonders üppig (federbedingt liege ich über die Shotlänge auch tiefer als 9 Bar), aber völlig ausreichend, nicht dünn, sondern fürs Hebeln normal “gut”, schön gemasert und beigebraun.

Der Kaffee duftet nach Heidelbeere – das Kaffemehl auch – und schmeckt gleich hell-fruchtig, aber nicht zu säuerlich

(nicht so extrem fruchtig bis säuerlich wie der Square Mile Winterespresso und auch nicht so fein säuerlich wie der Phönix Blue 5 (vor der Blendänderung auf 5.1). Danach schmecke ich Blaubeere, Marzipan/Amarettini und Nuss, dabei ist der Flying Pingo auch schokoladig. Es gibt keine deutlichen Röstaromen, so daß die Eigenschaften der Einzelsorten nicht verdeckt werden. Der Körper ist gut, der Abgang angenehm und lang anhaltend schokoladig, wobei die Blaubeere immer gegenwärtig ist.

Als Cappuccino fand ich ihn zunächst ungewöhnlich, da er ja einen überraschenden (natürlich positiv gemeint!) Hang zum Heidelbeer-Milchshake oder Heidelbeereis hat! Wo gibt es den sowas… :-) (…)

Kurzum: Ich bin ein Fan dieses Kaffees und habe auch den Eindruck, daß sich der Röster sehr um höchste Qualität (und dazu noch fairen Handel) bemüht, richtig mit Herzblut röstet. Insofern von mir beide Daumen hoch!
Es wäre schön, wenn ihr diese Rösterei weiter im Programm behalten würdet :-)

Neue Kaffees an Bord: starboard und portside im Test

März 14th, 2011 § 1

Espresso starboard portside
Anfang des Jahres besuchten wir Armin in seiner Rösterei Machhörndl in Nürnberg: Ihr erinnert Euch sicherlich an die Geschichte wie Armin zu seiner LaMarzocco GS3 kam….Sie steht sinnbildlich für Armins Kaffeeleidenschaft. Seit rund 5 Jahren betreibt er seine eigene Rösterei, seit etwa einem Jahr beschäftigt er sich gezielt mit Kaffeevarietäten: Und wenn man in das Thema einsteigt, ist Armin kaum noch zu stoppen. Stammbäume hat er schon gezeichnet, diverse molekulare Formeln hinterfragt…Und dabei geht es ihm eigentlich immer nur darum, dass zum Schluss der Kaffee in der Tasse schmeckt. Und natürlich nicht nur “schmeckt”: eine wahre Gaumenfreude soll das sein, sonst lohnt es sich nicht!
Rösterei Machhörndl

Dabei ist Transparenz natürlich oberstes Gebot: Für Armin ist es wichtig zu wissen woher seine Rohkaffees kommen. Bis zur Hacienda, damit er nachvollziehen kann, auf welcher Höhe der Kaffee angebaut wird, welche Varietäten hier wachsen und wie die Bohnen aufbereitet wurden. Denn das ist unerlässlich um zu wissen, wie später der geröstete Kaffee schmecken wird. Armins Einstellung hat uns überzeugt – und seine Kaffees natürlich auch! Direkt nach unserem Besuch bei Machhörndl war uns klar, dass wir Armins Kaffeeschätze an Bord holen müssen. Und endlich haben wir sie erobert!

Extra für uns Kaffeepiraten hat Armin den Röster angeschmissen und zwei köstliche Espressoröstungen kreiert! Hier kommt unser ausführlicher Kaffeetest: » Read the rest of this entry «

Wenn viele Details ein ausgewogenes Ganzes ergeben: Die Phoenix Coffeeroasters zu Gast bei den Kaffeepiraten

Februar 7th, 2011 § 1

Von vielen Seiten wurde uns diese Rösterei bereits empfohlen und als wir die Kaffees der Phoenix Coffeeroasters probiert hatten, war sofort klar: Die müssen wir an Bord holen! Ein so besonderes Blending in Verbindung mit gekonnter Röstkunst findet man selten und der Geschmack….davon könnt ihr euch nun selbst überzeugen!
Damit ihr die Crew der Phoenix Coffeeroasters besser kennenlernen könnt, haben wir sie ins obligatorische Kaffeepiraten-Interview geschickt. Stellvertretend für das Team, bestehend aus Lars Uhlig, Susan Schiek, Petra Zimmermann, Kai Lässig und Nadine Schmidt, hat Röster Lars unsere Fragen beantwortet.

bpcc_Seit wann betreibst Du Deine eigene Rösterei?
lars_Meine Rösterei habe ich im Oktober 2006 eröffnet.

bpcc_Und was hast Du davor gemacht?
lars_Vorher hatte ich eine kleine Kaffeebar in Wismar an der Ostsee.

bpcc_Wie kamst Du zu der Entscheidung, selbst Röster zu werden?
lars_Ich mochte schon immer Lebensmittel und die Wege, wie sie entstehen. Kaffee geht so lange Wege bis er als Flüssigkeit in unserer Tasse landet, das hat etwas in mir geweckt.

bpcc_Wie sieht Dein Tagesablauf als Röster aus? Aufstehen, Kaffee trinken, und dann ab an den Röster?
lars_So ungefähr, zumindest wenn ich an diesem Tag röste. Am liebsten beginne ich meinen Tag mit einem Croissant und einem in der Tasse aufgebrühten Kaffee.

bpcc_Wie wählst Du die Rohkaffees für Deine Röstungen aus? Bio? Faitrade? Direct Trade?
lars_Wir kaufen unseren Kaffee nach den Kriterien Geschmack, Qualität und soziale Gerechtigkeit. Zum Beispiel ist gestern ein Rohkaffee bei uns eingetroffen. Zu diesem Kaffee kann ich jedes Detail nennen, sogar in welcher Parzelle er auf der Farm angebaut wurde. Wir kaufen ausschließlich Kaffees mit vollständiger Herkunftsbezeichnung. Dieser Markt regelt sich über Qualität und Nachfrage. Langfristig wird eine Kaffeefarm, die einen guten Preis für ihr Produkt erhält, auch ihre Arbeiter vernünfitg bezahlen. Ansonsten besteht doch die Gefahr von Qualitätsverlust. Dass die Kaffeebauern in den letzten Jahren oft leer ausgegangen sind, liegt doch an der Tatsache, dass der Großteil der Menschen hierzulande billigen, miderwertigen Kaffee kauft. FairTrade & Co. sind aus meiner Sicht wiederum zu einseitig, alle Faktoren spielen doch eine Rolle.

bpcc_Was ist Deiner Meinung nach die größte Schwierigkeit beim Kaffee rösten?
lars_Das ist zwar jetzt keine direkte Antwort auf eure Frage, aber: Jedes Ergebnis entsteht aus der Beobachtung und Analyse der vorangegangenen Geschehnisse, so sehe ich zumindest mein Leben. Beim Rösten ist das für mich genauso. Viele kleine Details ergeben das Ganze.

bpcc_Nach welchen Kriterien stellst Du die verschiedenen Rohkaffees zusammen, um eine neue Mischung zu kreieren?
lars_Es gibt kein Muster wonach ich eine Mischung zusammenstelle. Dann würde ich etwas einschränken. Am liebsten denke ich quer. Es zieht mich leicht zum Wagnis. Kaffee zu verkosten und zu kombinieren ist eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen.

bpcc_Falls Du schon einmal in ein Kaffee-Anbauland gereist bist: Wohin? Hast Du den Kaffeefarmern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen können?
lars_Leider war ich bisher nur in Kenia. Ich habe einige Plantagen zwischen Nairobi und dem Mount Kenia besucht.

bpcc_Wie ist Deine Einschätzung des deutschen Kaffeemarktes: Werden die Konsumenten vermehrt Wert auf Qualität legen und dafür auch höhere Preise bezahlen? Wie siehst Du das Verhältnis zwischen Industrie-Röstern und Kleinröstern? Haben die “Kleinen” überhaupt eine Chance?
lars_Ich denke wir sind seit einigen Jahren aus der industreillen Talsohle heraus, es wird Schritt für Schritt weiter in Richtung Qualität gegangen. Der Großteil wird aber immer in Supermarktregal greifen. Bei den Kleinröstern wird sich langfristig wohl etwas mehr die Spreu vom Weizen trennen.

bpcc_Wie bereitest Du Deinen Kaffee / Espresso zu?
lars_Ehrlich gesagt trinke ich Kaffee am liebsten einfach in der Tasse aufgebrüht.

bpcc_Brauchst Du in einem guten Espresso nur Arabica oder muss ein ordentlicher Schuss Robusta dabei sein?
lars_Arabicas können fantastische gemschackliche Eigenarten haben. Jeder Robustakaffee verschleift diese geschmacklichen Besonderheiten. Aus meiner Sicht ist es viel schlüssiger, Körper und Cremigkeit eines Espressos über die Dosierung und die Extraktion zu erhalten.

Ob Lars mit seiner These Recht hat, könnt ihr nun am eigenen Leib und Gaumen erfahren. Die Auswahl seiner Kaffees, die wir ab sofort bei uns an Bord haben, besteht nämlich komplett aus 100% Arabica. Und ich als alter Robusta-Fan muss zugeben: Ich hab den fehlenden Robusta-Anteil in den Espressi nicht vermisst….

Zu den Kaffees geht´s hier lang.

Terrorgefahr durch Kaffeebecher, Sparen im April: was 2011 auf uns zukommt

Januar 3rd, 2011 § 0

Wer dieser Tage auf dem Weg in die USA oder zurück in die deutsche Heimat ist, der sollte aufpassen wohin er seinen Kaffee mitnimmt. Denn 2011 ist Amerika selbst vor Thermobechern und Thermoskannen nicht mehr sicher. Sogenannte “isolierte Getränkebehälter” nämlich, können mit Sprengkörpern versehen sein und werden darum extra vorsichtig beim Check-in gescannt, so die Vorgabe der Transportation Security Administration.

Sicher ist sich jedoch das Statistische Bundesamt, dass man 2011 vor allem im April beim Kaffeekauf bare Dukaten sparen kann. Auf Grundlage des Verbraucherpreisindexes der letzten drei Jahre wurde berechnet, dass die Preise für Bohnenkaffee genau in diesem Monat am niedrigsten sein werden.

Gegen den Sparsegen spricht allerdings, dass in diesem Jahr die Kaffeepreise insgesamt weiter steigen werden und sogar die großen Player wie Tchibo ihre Preise anheben – in der Weihnachtszeit schon hatte Tchibo seine Kunden darauf hingewiesen, dass die Zeiten, in denen ein Pfund Kaffee 2,99€ kosteten nun endgültig vorbei sind. Grund dafür sind schlechte Ernten und Unruhen in Anbauländern wie Kolumbien und der Elfenbeinküste. Gegen diese Anpassung können wir natürlich gar nichts einwenden, sind die Verkaufspreise der Industrieröster doch ohnehin an den Haaren herbeigezogen. Wir sind vielmehr gespannt, ob dem Genussmittel Kaffee in Zukunft von den Großen noch mehr Zucker beigemischt wird um die Herstellungskosten geringer zu halten (über den Kaffeeschwindel hatten wir letztes Jahr schon berichtet). Aber weil auch Zucker teurer wird, müssen sich Onko und Co wohl etwas Neues einfallen lassen…Getreide vielleicht, oder Kirschkerne? Wir sind gespannt…

Wir Kaffeepiraten stechen jedeonfalls unbeirrt in See – und weder Terrorgefahr noch Kaffeeengpässe können uns aus dem Fahrwasser bringen. Wir freuen uns schon auf viele neue Bohnen-Entdeckungen und unsere Preise werden wir mit Säbel und Kanone verteidigen!

Ruhe nach dem Sturm: ein ganz normaler Tag in der Vorweihnachtszeit

Dezember 16th, 2010 § 0

Black Pirate Coffee Crew
Liebe Piraten, in der Vorweihnachtszeit ist im Versandhandel alles etwas verrückt. Das wusste auch unser Kapitän, als er unser Schiff sicher in Richtung Heilig Abend lenkte. Nun wurde es aber so verrückt, dass das Schiff für kurze Zeit vom Radar nicht mehr geortet werden konnte – so etwas hatte der Kapitän nicht vorhergesehen. Gestern nämlich wurde es turbulent, als wir unseren Kunden versprachen versandkostenfrei an Bord zu bestellen. Da wollten alle auf einmal ihre letzten Weihnachtsgeschenke sichern und  das Schiff wankte bedrohlich, die Website war down. Am Nachmittag dann konnten wir alles wieder unter Kontrolle bringen und am Abend hatten wir das Schiff endlich wieder auf Kurs.

Leider konnte unser System dem Angebot nicht standhalten und so möchten wir uns bei Euch allen vielmals entschuldigen. Bestellungen vom gestrigen Tag werden wir einen Versandgutschein für die nächste Bestellung beilegen und hoffen, das ist ein guter Kompromiss.

Heute ist der Wellengang wieder ruhig und die Mannschaft hat sich ausgeruht: Es kann also weiter gehen mit den Weihnachtsbestellungen, denn wieder wartet ein feines Angebot aus unserem Adventskalender auf Euch….

Die Kaffeepiraten laden zum Filippa K. Fashion-Brunch

Dezember 8th, 2010 § 0

Alle KaffeepiratINNEN an Bord aufgepasst: Am kommenden Samstag, den 11.12.2010 laden wir von 10 bis 14 Uhr zum Fashion Brunch in den Filippa K. Store auf der Maximilianstraße in München!

Schicke Adresse, schicke Mode, schicke Veranstaltung: Neben bestem Kaffee von uns, gibt es handgebackene Cupcakes von WirmachenCupcakes aus München und leckeres mymuesli2go von mymuesli.

Was hebt die Laune bei diesem Wetter mehr als Shopping und lecker Frühstück? Eben! Also kommet zahlreich…Natürlich ist der Brunch für Euch kostenlos.

Plätzchenbacken mit den Kaffeepiraten

Dezember 6th, 2010 § 0

Ahoi liebe Piraten-Gemeinde. Der Schnee fällt, es sind weniger als 4 Wochen bis Weihnachten und da ist eine Runde Plätzchen backen natürlich auch für uns ein Muss. Wir haben uns deshalb in unsere Schiffs-Kombüse begeben, den Ofen angeschmissen und ein paar leckere Knabbereien auf´s Blech gebracht.

Neben Vanille-Kipferln – dem absoluten Klassiker – haben wir uns an Himbeer-Schokoladen-Brownies und Schoko-Nuss-Sternen versucht. Alle Rezepte passen super zu einer Tasse leckerem Kaffee oder Epsresso, wie wir finden.

Besonders die Brownies haben es uns angetan und wir haben so viele davon gegessen, dass unser Schiff gefährlichen Tiefgang bekommen hat und wir nun kugelrund auf Deck abhängen und uns einen Espresso nach dem anderen hinter die Binde kippen, um wieder seetüchtig zu werden.
Übrigens haben wir gleich unsere neue Trinkschokolade Black Pirate´s Cocoa getestet. Die ist natürlich aus biologischem Anbau und eignet sich hervorragend zum Backen. Zum trinken ist sie natürlich auch super, klar :-)
Hier kriegst Du das Rezept für die Himbeer-Schokoladen-Brownies, Pirat. Aber vorsicht: Suchtgefahr!

24 Tage – 24 Angebote: der Kaffeepiraten-Adventskalender

Dezember 1st, 2010 § 2

HarrHarrHarr statt HoHoHo: Unter diesem Motto steht auch in diesem Jahr die Adventszeit bei uns an Bord. Der Kapitän hat in den letzten Monaten großartige Kaffeeschätze erbeutet und die möchte er nun mit Euch teilen. Ab dem ersten Dezember wird er sentimental, der Kapitän, und großherzig. Und darum hat er sich einen besonders schönen Adventskalender für seine Crew ausgedacht.

24 Tage, jeden Tag ein Angebot:

Geschenkesets für Kaffeefreunde, hochwertiges Zubehör für die Kaffeezubereitung, beste Kaffees aus feinen Röstereien, Schokoladen und Kekse – jeden Tag gibt es ein Produkt für 24 Stunden zum Sonderpreis und Du kannst bare Dukaten sparen. Natürlich öffnen wir vorab noch nicht alle Türchen, denn dann wäre es ja kein echter Adventskalender.

Wie Du von den Angeboten erfährst?
Natürlich auf unserer Seite, unter www.blackpiratecoffeecrew.de, und auch bei Facebook und Twitter werden wir Dich  täglich informieren.

In die ersten Türchen hat Smutje aber schon hineingespickt. In den nächsten Tagen kannst Du tolle Nikolausgeschenke für die Stiefel Deiner Liebsten bestellen. Einfach auf das Bild klicken, und schon bist Du beim Angebot!



Die Kaffeepiraten-Weihnachtskaffees im Test

November 29th, 2010 § 3

Dieses Jahr hat unser Kapitän zwei ganz besondere Kaffeeschätze von seinen Seereisen mitgebracht. Der eine stammt aus den Wäldern des Bonga Forest in Äthiopien, der andere von der Insel Papua-Neuguinea in Asien. Beide Kaffees stammen aus biologischem Anbau, beide Anbaugebiete sind in der Kaffeewelt etwas besonderes. Was die beiden aber voneinaner unterscheidet, ist Ihr Geschmack. Da ist der wilde, intensive Kaffee aus Äthiopien und der mild-süße, fruchtige Kaffee aus Papua-Neuguinea. Aber wir wollen noch nicht zu viel verraten. Denn zunächst wollen wir sie ausführlich testen:

Anchors aweigh! 100% Arabicabohnen aus Papua-Neuguinea

Aus der Region Sigri, auf der Pazifikseite von Papua gelegen, wachsen die Arabicabohnen dieses Kaffees. Die gleiche Sorte wächst übrigens auf dem Blue Mountain auf Jamaica. Wir bereiten den mittelbraun gerösteten Kaffee in der Karlsbader Kanne zu. Ihr erinnert Euch: Das Ergebnis aus der Karlsbader Kanne ist das reinste überhaupt, da der Kaffee nur mit Porzellan in Berührung kommt, das keinerlei Aroman abgibt oder herausfiltert.

Wir sehen: Ein sehr gleichmäßiges Bohnenbild, eine schön volle, mittelbraune Farbe. Eine schöne goldene Schaumbildung bei der Zubereitung.
Wir riechen: Einen dezenten, weichen Bohnenduft, das Aroma des zubereiteten Kaffees ist ebenso weich mit Nuancen von Schokolade und dunklen Beeren.
Wir schmecken: Dieser Kaffee ist wunderbar rund und gelungen: Ein feines Geschmacksspiel von Schokolade, fruchtigen Beeren wechselt sich ab. Der Kaffee ist angenehm mild und bekömmlich und hinterlässt ein weiches Mundgefühl. Hier schmeckt man die Vielfalt des Kaffees im besten Sinne!
Fazit: Ein wunderbarer Kaffee, der jedem schmecken dürfte. Toll für einen adventlichen Kaffeeklatsch mit Freunden oder zum Frühstück.

Black Pirate’s Treasure: 100% Arabicabohnen aus Äthiopien

Die wild wachsenden Kaffeebäume aus dem Bonga Forest stehen für eine tolle Kaffeequalität. Das Gebiet liegt hoch, dazu herrscht hohe Luftfeuchtigkeit, wir befinden uns in der Wiege des Kaffees. Unsere Arabicabohnen sind biozertifiziert und wurden in 1500 bis 200 Metern Höhe angebaut. In den Arabicas aus dem Bonga Forest steckt die ganze Natur Äthiopiens: Nuancen von Wald, Erde, Gras…wir sind gespannt auf unseren Black Pirate’s Treasure, den wir auch in der Karlsbader Kanne zubereiten.

Wir sehen: Mittelbraun geröstete, kleine Arabicabohnen. Der Kaffee schäumt schön auf bei der Zubereitung was ein Zeichen dafür ist, dass er gerade erst geröstet wurde.
Wir riechen:
Aus der Packung strömt uns ein intensives Aroma von Rotwein und Schokolade entgegen. Auch das Aroma des dampfenden Kaffees in der Tasse ist wild und intensiv. Wir freuen uns schon auf den ersten Schluck…

Wir schmecken: Einen vollmundigen Kaffee mit einem ausgeprägten Körper. Wir schmecken rote Beeren, Natur, feine Hölzer und eine weinige Nuance. Diesen Kaffee sollte man nicht zu kräftig zubereiten, sonst wird man von seiner Intensität überrannt. Besser ist eine leichtere Zubereitung, so kann man die verschiedenen Geschmacksnuancen besser genießen.
Fazit: Ein toller Kaffee, den man pur trinken sollte: Zum Genießen am Nachmittag mit einem guten Buch in der Hand.

Neugierig? Die Kaffees gibt es bis Ende des Jahres bei uns im Club, gemahlen und in ganzer Bohne im 250g Beutel oder im 100g Probierbeutel für ab 3,90€. Wer noch kein Clubmitglied ist, kann sich ganz fix hier kostenlos und unverbindlich anmelden.

Kaffeetest: Der tazpresso im Kaffeepiraten Bean-Check

November 26th, 2010 § 2

Wir mögen die taz. Weil sie kritisch ist. Weil sie für Transparenz steht. Und weil sie ironisch ist, wenn´s gar nicht mehr anders geht.

Doch heute wollen wir uns nicht auslassen über kritisch-investigativen Journalismus, sondern – wie sollte es auch anders sein – über Kaffee. Denn die taz ist die einzige (uns bekannte) Zeitung, die einen eigenen Espresso hat. Den gibt es schon länger, wissen wir. Aber getestet haben wir den tazpresso noch nie und das wollen wir jetzt nachholen.

„Wir meinen, dass Kaffee trinken und Zeitung lesen wunderbar zueinander passen. Deswegen gibt es jetzt einen Kaffee zur Zeitung, den tazpresso,“ sagt die taz. Soweit so gut, da hat sie nicht ganz unrecht. Aber schmeckt er auch oder intensiviert er bloß den bitteren Nachgeschmack, den viele aktuelle Nachrichten beim Zeitungsleser hinterlassen? Zumindest seine Herkunft und sein ökologisch-soziales Engagement können sich schon mal sehen lassen. So liest man auf der taz-Homepage:

Köstlicher Espresso – kontrolliert ökologisch angebaut und fair gehandelt.
Dieser Espresso ist eine eigens für die taz kreierte köstliche Mischung afrikanischer Bohnen. Er ist in enger Kooperation mit dem Fair Handelshaus gepa entstanden.
Ein fairer Espresso
Wir wollen den Fairen Handel unterstützen und dazu beitragen, dass der Welthandel etwas gerechter wird. Die Bohnen für diesen fair gehandelten Espresso sind aus kontrolliert ökologischem Anbau und stammen von Kooperativen aus drei afrikanischen Ländern: Äthiopien, Tansania und Uganda. Die Mischung besteht aus hochwertigen Arabica- und Robusta-Sorten und schmeckt kräftig und herzhaft-aromatisch.
Die Handelspartner
Handelspartner der gepa für die Bohnen dieses Espressos ist der Genossenschaftsverband Sidama Coffee Farmers Cooperative Union aus Äthiopien, der erstmalig an den Fairen Handel exportiert. In Uganda bezieht die gepa ebenfalls zum ersten Mal Kaffee vom Dachverband Gumutindo Coffee Cooperative Enterprise Ltd. (GCCE) im Osten Ugandas. Bei diesen noch jungen afrikanischen Organisationen kann der Faire Handel besonders zur Stabilisierung beitragen. In Tansania kommt der Kaffee von der Kagera Cooperative Union (KCU), mit der die gepa schon lange handelt.

Soweit so gut, doch nun zum Geschmack…
Zuallererst sei gesagt, dass sich der tazpresso schon beim Mahlen etwas zickig anstellt. Bis ich die Mühle auf den richtigen Mahlgrad gebracht hatte, war die Packung zu 2/3 leer. Jetzt denkt der kritische Leser vielleicht, dass dies auch an meinem eigenen Unvermögen liegen könnte. Ich will nicht gänzlich widersprechen, habe aber mittlerweile schon zahlreiche Espressi getestet und sonst nie solche Probleme mit der Einstellung der Mühle gehabt. Vielleicht lag es also an uns beiden – dem tazpresso und mir.

Wie auch immer, nach einer Weile lief er richtig durch, das Ergebnis war aber leider nicht der Knaller. Die Crema löste sich nach 10 Sekunden auf, der Geruch war muffig/erdig und der Geschmack für meinen Gaumen viel zu sauer. Einen Pluspunkt hat der tazpresso allerdings: Der Nachgeschmack ist erstaunlich angenhem und lang anhaltend, was man hier wirklich nicht erwartet hätte. Die Devise lautet also hier: Schnell runter mit dem Zeugs und anschließend auf den Nachgeschmack freuen :-)

Nein, im Ernst. Die Lektüre der taz können wir ohne weiteres empfehlen, den Genuss ihres tazpresso leider nicht.

Where Am I?

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