Tim Wendelboe-Nordic Roaster zum dritten Mal in Folge

Oktober 20th, 2010 § 0

Tim Wendelboe
Tim Wendelboe, ist Nordic Roaster, war World Barista Champion und alles, was er tut, hat mit Kaffee zu tun. Er lebt dafür! Wir bewundern ihn wegen seiner Konsequenz und natürlich Kompetenz. Er schafft es, auch Teetrinkern Lust auf Kaffee zu machen. Kaffee wird bei Tim nur auf  Bestellung geröstet um beste Qualität und Frische sicherzustellen. In seiner Espressobar in Oslo ändert sich das Kaffeemenü täglich, denn Tim Wendelboe will, dass seine Gäste sämtliche Kaffeevariationen kennen lernen.

Zum dritten mal in Folge wurde Tim bereits zum Nordic Roaster Nr. 1 erklärt und setzte sich damit gegenüber 9 weiteren Röstern aus u.a. Schweden, Estland und Großbritannien durch.  Die Nordic Roaster Competition besteht eigentlich aus zwei Runden, im ersten Durchgang sollten alle Teilnehmer die gleichen Bohnen bestmöglich rösten, da aber die besagten Bohnen nicht rechtzeitig eintrafen, wurde diese Runde gecancelt und die Entscheidung wurde auschließlich im zweiten Durchgang getroffen. Hier trat jeder Röster mit seinem besten Kaffee an, der dann von den 150 Anwesenden blind verkostet wurde.  Mit ihrem Kaffee aus Mugaga in Kenia konnte das Team von Tim Wendelboe die Konkurrenz hinter sich lassen und das Publikum ein weiteres Mal überzeugen.

Besonders engagiert ist das Team auch in Sachen Aeropress unterwegs. Neben der Organisation der 2010 World Aeropress Championships berichten sie auf ihrem Blog auch immer über die besten Zubereitungsmethoden und Rezepte. Für alle Aeropress-Besitzer oder solche, die es nocch werden wollen, haben wir hier für euch das Rezept rausgesucht, mit dem das Team von Tim Wendelboe die Nordic Barista Cup Aeropress Competition 2009 gewonnen hat:

  • 20 Gramm Kaffeebohnen von Bruma del Zurqui aus Costa Rica (war für alle Teilnehmer vorgegeben)
  • Bohnen mahlen, dabei einen Mahlgrad wählen, der für Filterkaffee geeignet ist (4 auf einer Mahlkönig Guatemala Mühle)
  • 2 dl heißes Wasser dazugeben
  • 10 Sekunden ziehen lassen
  • Den Presskolben ganz fest in den Brühzylinder drücken und den fertigen Kaffee mit einem Lächeln servieren

Wir werden das jetzt gleich mal in unserer Kombüse mit einem unserer Kaffees testen, ihr könnt es ja auch mal ausprobieren und uns schreiben, ob euer Kaffee mit dieser Anleitung auch so preisverdächtig schmeckt!

Tims Cafe in Oslo
Cafe Tim Wendelboe
Cafe Tim Wendelboe

Beim Cup of Excellence 2008 in Kolumbien
Cup of Excellence

Kaffeeverkosten in Kenia 2009
Kaffeeverkostung Kenia

Bei der Kaffeeernte in Brasilien 2010
Kaffeeernte Brasilien

Die Mykona Kaffees im Test #1

Juni 21st, 2010 § 0

Mykona Kaffees

Eine bewährte Tradition an Bord der Kaffeepiraten: der obligatorische Kaffeetest. Ohne den kommt bei uns kein Kleinröster an Bord – wir wollem Euch ja kein Gesöff unterjubeln, liebe Kaffeefreunde!

Aktuell sind bei uns an Bord die Jungs von Mykona – besser gesagt fünf leckere Kaffees aus ihrem Sortiment ausgefallener Arabicas aus aller Herren Länder. Die Story wie Michael und Ariel auf die Idee kamen Mykona zu gründen, haben die beiden hier bereits erzählt. Der Clou der Mykona Kaffees: sie sind allesamt sortenrein! Neben verrückten Anbauländern wie zum Beispeil dem Mount Everest, gibt es Kaffee aus dem Kaffee-Urspungsland Äthiopien, aus Honduras und natürlich den Hawaii Kona Kaffee. Wie wir rösten die Jungs (noch) nicht selbst, sondern haben sich eine kleine, feine Rösterei ausgewählt, die nach gmeinsamer Abstimmung und intensiever Feinjustierung für sie den Röster anschmeißt.

Wir Kaffeepiraten haben uns für eine kleine Selektion aus Mittel/Südamerika, Asien und Afrika entschieden..damit haben wir dann auch sämtliche Kaffeekontinente, oder?

Zur Zubereitung:

Der Kaffee von Mykona kann vorgemahlen bestellt werden. Beim Mahlgrad wurde eine Einstellung zwischen Filter und French gewählt – optimal. Wir bereiten beim Test den Kaffee in der French zu: 26 Gramm auf 2 Tassen, vier Minuten lassen wir ihn ziehen.

Wir fangen an mit Teil 1 unseres Kaffeetests und 2 Kaffee aus Mittel/Südamerika:

Honduras Strictly High Grown

Honduras Strictly High Grown

Ein handgepflückter Gourmetkaffee, angebaut auf über 1.500 Metern Höhe. Die Verpackungen von Mykona sind übrigens nicht nur ziemlich schön gestaltet, sondern auch sehr vorbildlich beschriftet. Von der Farm Hag kommt dieser Kaffee, erfahren wir, die betrieben wird vom Farmer Zelaya. Die Bohnen wurden hell geröstet. Alle Daumen hoch für dieses Übermaß an Transparenz. Einzig das Röstdatum fehlt…vielleicht kann man da noch was machen…?

Wir riechen: Ein weiches, sehr rundes Aroma mit einer feinen, dennoch deutlichen Süße.

Wir schmecken: Einen milden, schön bekömmlichen Kaffee. Eine dezent fruchtige Säure besitzt er und wir schmecken Noten von dunklen Beeren.

Unser Fazit: Ein schön harmonischer Kaffee für jeden Tag, unbedingt schwarz trinken!

Brasilien Santos

Brasilien Santos

Brasilien ist als größtest Exportland für Arabicabohnen bekannt und das spricht oftmals nicht unbedingt für die tolle Qualität der Bohnen. Aus dem Gebiet Santos jedoch kommen die besten Bohnen des Landes – aus ihnen werden sehr säurearme, milde Kaffees gezaubert. Dieser Kaffee kommt von der Farm Los Verdes und wurde als sogenannter “Tielandarabica” auf 400-850 Metern Höhe angebaut. Der Kaffee wurde mittelbraun geröstet.

Wir riechen: Ein mittleres Aroma von Nüssen, ich dachte an Mandeln, lecker! Dazu eine fein-fruchtige Note.

Wir schmecken: Einen Kaffee mit mittlerem Körper. Sehr fein mild ist er und hinterlässt ein angenehm rauchiges Mundgefühl.

Unser Fazit: Ein wunderbar bekömmlicher Kaffee für zarte Piraten. Ein klarer Allrounder, der jedem schmecken wird.

Du möchtest die Kaffees selbst probieren?

Dann kannst Du sie ihm 250Gramm Beutel ab 5,90€ genau hier bestellen!

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