Die Kaffees von Cavallo Nero im Test

Juni 9th, 2011 § 0

Cavallo Nero ist an Bord gekommen – und bis 26. Juni kannst Du zwei Espressi und einen Kaffee der Biomarke probieren. Cavallo Nero entstricht unseren Kaffeepiraten-Standards, denn die Bohnen werden seit vielen Jahren partnerschaftlich von den selben Kooperativen bezogen. Allesamt stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Und verarbeitet werden sie von der Rösterei Braun in Mainaschaff im schonenden Trommelröstverfahren. Wir haben die Bohnen schonmal in unsere Mühle geworfen und verkostet.

Unser Eindruck: eine vielseitige Kaffeelinie, von mild bis kräftig, schön aromatisch, perfekt für Einsteiger-Baristi und Vollautomaten-Besitzer!

Espresso No1

Cavallo Nero No 1
Latte Art Cavallo Nero

Dieser Espresso ist perfekt geeignet für alle Tüftler, die sich gerade an Latte Art versuchen. Latte Art, das sind diese hübschen kleinen Blätter und Herzen, die man mit Milchschaum in die Espresso-Crema zaubern kann. Der Espresso No 1 nämlich zaubert mit seinem Robustaanteil aus Indien (Region Elkhill) eine derart dichte und feste Crema, dass einem fast schwindelig wird.

Wir schmecken: Ein sehr kräftiges Aroma, dunkle Schokolade mit einer dezent fruchtigen Note.
Zu empfehlen: Definitiv in Milchkaffeegetränken, da der Espresso wirklich stark ist. Ein perfekter Wachmacher am Morgen also!

Mehr Infos gibt es hier, direkt auf der Produktseite.

Espresso ArabicaCavallo Nero Espresso Arabica

Dieser Espresso besteht, sinnigerweise, aus 100% Arabicabohnen, und zwar aus Mexiko. Dunkel geröstet sind sie und das Aroma beim Öffnen des Beutels ist tief schokoladig. Aus der Maschine läuft der Espresso in einem honig-goldenen, gleichmäßigen Strahl.

Wir schmecken: Einen kräftigen Italiener, der eine dezente Säure enthält und darum fruchtig wirkt. Im Abgang schwingt eine blumige Note mit. Interessant!
Zu empfehlen: Wegen der schönen Cremabildung auch gut zum Latte Art Üben geeignet. Ansonsten schmeckt er uns pur am besten.

Mehr Infos gibt es hier, direkt auf der Produktseite.

Caffé Extra Mild

Cavallo Nero Caffe Mild

Ein weicher, nussiger Duft strömt aus dem Kaffeebeutel der Röstung “Extra Mild”. Wir bereiten ihn in der French Press zu – mit 14 Gramm pro Tasse, grob gemahlen.

Wir schmecken: Einen sehr vollmundigen Kaffee, mit einer deutlichen Süße. Schön schokoladig und harmonisch ist er. Allerdings hat er den Namen “Extra Mild” wegen seiner Bekömmlichkeit verdient. Denn der Geschmack ist definitiv kräftig.
Zu empfehlen: Ein toller Kaffee für French Press und Filteraufguss. Auch zu empfehlen im Vollautomaten! Ein super Alltagskaffee, weil er schön magenschonend ist.

Mehr Infos gibt es hier, direkt auf der Produktseite.

Rendezvous mit Deinem Cherie bei einer Tasse Espresso

Dezember 13th, 2010 § 2

Gilitzer Mokkatasse
Stilvoller kann Espresso nicht getrunken werden als mit den feinen Porzellantassen Chez Cherie der Firma Gilitzer, finden wir.  Und da pünktlich zur Adventszeit die Holzbeine poliert und das feinste Tafelsilber aus dem Schiffsbug geholt wird, haben wir uns kurzerhand mit dem Designversand VON WILMOWSKY zusammengetan und auch die Chez Cherie Tässchen an Bord geholt. Das Team von VON WILMOWSKY erobert die schönsten Möbel und Accessoires aus aller Welt und vertreibt sie in Deutschland – zu bezahlbaren Preisen. Gemeinsam haben wir exklusiv für Kaffeepiraten ein Set zusammengestellt.

Türchen 13 unseres Adventskalenders: Geschenkset mit 2 Gilitzer Espressotassen
Gilitzer, vonWilmowsky
Nur heute bekommen Kaffeepiraten bei uns an Bord dieses Set aus je 2 Espressotassen von Gilitzer, einem Beutel unseres Espressos hoist the sails, sweety und den beiden Labooko-Weihnachtsschokoladen mit Mandeln & Nüssen und mit Maronen & Zimtnüssen. Für nur 35€. Allein das Tassenset kostet regulär 29€, Du machst also ein wahres Schnäppchen, Pirat…und Dein Cherie wird entzückt juchzen, wenn es das Geschenk öffnet, das versprechen wir!

Anleitung zum Kaffee kochen in der AeroPress

Dezember 8th, 2010 § 0


Heute steckt hinter dem Türchen unseres Adventskalenders ein besonderes Geschenk für alle Kaffeegeeks. Die Aerobie AeroPress aus den USA gibt es zum Sonderpreis, aber nur für einen Tag.

Warum wir die AeroPress so lieben? Weil sie den reinsten Kaffee zaubert – und das in weniger als 2 Minuten. Nicht nur wir sind begeistert, sondern auch Tim Wendelboe, der berühmte Röster und Kaffeemeister aus Norwegen. Wir hatten vor einigen Wochen über ihn geschrieben. Er und seine Crew nehmen gar an AeroPress Meisterschaften teil. Und da lohnt es sich, seine Tipps für die richtige Zubereitung zu beherzigen, finden wir. Eine tolle Anleitung hat er auf Flickr eingestellt mit schönen Bildern, aber seht selbst:

10 Schritte zum perfekten Kaffee aus der AeroPress: In Bildern gezeigt von Tim Wendelboe.

24 Tage – 24 Angebote: der Kaffeepiraten-Adventskalender

Dezember 1st, 2010 § 2

HarrHarrHarr statt HoHoHo: Unter diesem Motto steht auch in diesem Jahr die Adventszeit bei uns an Bord. Der Kapitän hat in den letzten Monaten großartige Kaffeeschätze erbeutet und die möchte er nun mit Euch teilen. Ab dem ersten Dezember wird er sentimental, der Kapitän, und großherzig. Und darum hat er sich einen besonders schönen Adventskalender für seine Crew ausgedacht.

24 Tage, jeden Tag ein Angebot:

Geschenkesets für Kaffeefreunde, hochwertiges Zubehör für die Kaffeezubereitung, beste Kaffees aus feinen Röstereien, Schokoladen und Kekse – jeden Tag gibt es ein Produkt für 24 Stunden zum Sonderpreis und Du kannst bare Dukaten sparen. Natürlich öffnen wir vorab noch nicht alle Türchen, denn dann wäre es ja kein echter Adventskalender.

Wie Du von den Angeboten erfährst?
Natürlich auf unserer Seite, unter www.blackpiratecoffeecrew.de, und auch bei Facebook und Twitter werden wir Dich  täglich informieren.

In die ersten Türchen hat Smutje aber schon hineingespickt. In den nächsten Tagen kannst Du tolle Nikolausgeschenke für die Stiefel Deiner Liebsten bestellen. Einfach auf das Bild klicken, und schon bist Du beim Angebot!



Die Kaffeepiraten-Weihnachtskaffees im Test

November 29th, 2010 § 3

Dieses Jahr hat unser Kapitän zwei ganz besondere Kaffeeschätze von seinen Seereisen mitgebracht. Der eine stammt aus den Wäldern des Bonga Forest in Äthiopien, der andere von der Insel Papua-Neuguinea in Asien. Beide Kaffees stammen aus biologischem Anbau, beide Anbaugebiete sind in der Kaffeewelt etwas besonderes. Was die beiden aber voneinaner unterscheidet, ist Ihr Geschmack. Da ist der wilde, intensive Kaffee aus Äthiopien und der mild-süße, fruchtige Kaffee aus Papua-Neuguinea. Aber wir wollen noch nicht zu viel verraten. Denn zunächst wollen wir sie ausführlich testen:

Anchors aweigh! 100% Arabicabohnen aus Papua-Neuguinea

Aus der Region Sigri, auf der Pazifikseite von Papua gelegen, wachsen die Arabicabohnen dieses Kaffees. Die gleiche Sorte wächst übrigens auf dem Blue Mountain auf Jamaica. Wir bereiten den mittelbraun gerösteten Kaffee in der Karlsbader Kanne zu. Ihr erinnert Euch: Das Ergebnis aus der Karlsbader Kanne ist das reinste überhaupt, da der Kaffee nur mit Porzellan in Berührung kommt, das keinerlei Aroman abgibt oder herausfiltert.

Wir sehen: Ein sehr gleichmäßiges Bohnenbild, eine schön volle, mittelbraune Farbe. Eine schöne goldene Schaumbildung bei der Zubereitung.
Wir riechen: Einen dezenten, weichen Bohnenduft, das Aroma des zubereiteten Kaffees ist ebenso weich mit Nuancen von Schokolade und dunklen Beeren.
Wir schmecken: Dieser Kaffee ist wunderbar rund und gelungen: Ein feines Geschmacksspiel von Schokolade, fruchtigen Beeren wechselt sich ab. Der Kaffee ist angenehm mild und bekömmlich und hinterlässt ein weiches Mundgefühl. Hier schmeckt man die Vielfalt des Kaffees im besten Sinne!
Fazit: Ein wunderbarer Kaffee, der jedem schmecken dürfte. Toll für einen adventlichen Kaffeeklatsch mit Freunden oder zum Frühstück.

Black Pirate’s Treasure: 100% Arabicabohnen aus Äthiopien

Die wild wachsenden Kaffeebäume aus dem Bonga Forest stehen für eine tolle Kaffeequalität. Das Gebiet liegt hoch, dazu herrscht hohe Luftfeuchtigkeit, wir befinden uns in der Wiege des Kaffees. Unsere Arabicabohnen sind biozertifiziert und wurden in 1500 bis 200 Metern Höhe angebaut. In den Arabicas aus dem Bonga Forest steckt die ganze Natur Äthiopiens: Nuancen von Wald, Erde, Gras…wir sind gespannt auf unseren Black Pirate’s Treasure, den wir auch in der Karlsbader Kanne zubereiten.

Wir sehen: Mittelbraun geröstete, kleine Arabicabohnen. Der Kaffee schäumt schön auf bei der Zubereitung was ein Zeichen dafür ist, dass er gerade erst geröstet wurde.
Wir riechen:
Aus der Packung strömt uns ein intensives Aroma von Rotwein und Schokolade entgegen. Auch das Aroma des dampfenden Kaffees in der Tasse ist wild und intensiv. Wir freuen uns schon auf den ersten Schluck…

Wir schmecken: Einen vollmundigen Kaffee mit einem ausgeprägten Körper. Wir schmecken rote Beeren, Natur, feine Hölzer und eine weinige Nuance. Diesen Kaffee sollte man nicht zu kräftig zubereiten, sonst wird man von seiner Intensität überrannt. Besser ist eine leichtere Zubereitung, so kann man die verschiedenen Geschmacksnuancen besser genießen.
Fazit: Ein toller Kaffee, den man pur trinken sollte: Zum Genießen am Nachmittag mit einem guten Buch in der Hand.

Neugierig? Die Kaffees gibt es bis Ende des Jahres bei uns im Club, gemahlen und in ganzer Bohne im 250g Beutel oder im 100g Probierbeutel für ab 3,90€. Wer noch kein Clubmitglied ist, kann sich ganz fix hier kostenlos und unverbindlich anmelden.

Kaffeetest: Die Kaffeepiraten trinken sich durch das Senseo-Sortiment

November 16th, 2010 § 0

Freunde des Siebträgers, geht bitte nicht gleich an die Decke wenn ihr das lest, aber wir kamen um die Anschaffung einer Pad-Maschine nicht herum. WEIL:
1. wir selbst zwei Sorten Pads im Sortiment führen und gerne mal das ein oder andere Tässchen unserer Espressopads land ahoy! oder unserer Kaffeepads aye-ayer, captain! trinken….UND
2. wir nun schon des Öfteren um unser Urteil zu verschiedenen Pad-Marken gebeten wurden und immer verlegen mit dem Holzbein klappern mussten, weil wir sie noch nie getestet haben

Deshalb steht nun seit dieser Woche eine Pad-Maschine in unserem Büro. Wir nennen sie den schwarzen Blitz, weil sie für unsere Begriffe in beunruhigend schneller Geschwindigkeit Kaffee brüht. Aber sie macht ihre Arbeit recht gut, also was soll´s.  Natürlich haben wir sie auch gleich gepimpt (siehe Foto) – erstmal nur äußerlich:-)

Wirklich erschüttert waren wir allerdings über das beigelegte Pad-Starterset namens Senseo Vielfaltbox von Douwe Egberts, das “13 Kaffeespezialitäten für jeden Geschmack” verspricht. Nach den ersten Versuchen wurde schnell klar: Unser Geschmack war offensichtlich nicht dabei.
(Und das liegt sicher nicht nur an dem erschreckend kurzen Haltbarkeitsdatum, das die beigelegten Pads noch vor sich haben: 02/2011)

Doch zurück zum Geschmack: Zaghaft starteten wir mit den Sorten Mild, Klassisch und Kräftig aus dem Klassik-Sortiment. Unser Urteil: Die Sorte Mild schmeckt noch am besten, die Sorte Klassisch komischerweise nur nach heißem Wasser und die Sorte Kräftig schmeckt kräftig…verbrannt!

Weiter ging´s mit der Spezialitäten Selektion aus 100% Arabica. Hier kämpften wir uns durch die Sorten Brazil Mild Elegance, Colombia Strong Temperament und Natures Selection: Bio und UTZ zertifiziert. Besonders auf die Natures Selection waren wir gespannt, immerhin spricht die beigelegte Broschüre bei dieser Sorte von: “100% Genuss und ein gutes Gefühl”. Beides blieb leider aus. Unser Urteil lautet daher auch hier: Nicht zu empfehlen!

Angespornt und aufgeputscht vom Koffein (das ist ja immerhin noch drin in diesen Pads), machten wir uns auf zum Profi-Level – den Milschaumkompositionen: Hier wird dem Kaffeepad eine weitere Kammer mit Milchpulver angehängt, aus der sich beim Brühvorgang ein cremiger Milchschaum entwickeln soll. Wir merkten sofort: Das ist nichts für schwache Nerven!
Mutig spannten wir das Pad-Monstrum ein und drückten den Knopf.Großporiger, wässriger Milchschaum ergoss sich über das braune Wasser namens Kaffee. Das Ergebnis fiel sowohl bei der Sorte Cappuccino als auch bei der Sorte Café Latte gleich aus, nämlich schlecht.

Völlig runter mit den (Geschmacks-)Nerven starrten wir auf 8 Kaffeetassen, in denen Reste einer ungenießbaren braunen Brühe standen, die – jedenfalls der Bezeichnung nach – als Kaffee verkauft werden. Unser Fazit ist daher mehr ein Befehl, denn eine Empfehlung: Senseo Kaffeepads? Nicht kaufen!

Immerhin hat uns die Maschine mit ihrer Technik überzeugt: Sie brüht schnell und zuverlässig mit gleich bleibendem Ergebnis. Und sie ist wirklich einfach zu bedienen.

Es gibt zwei Einsätze: Einen für eine Tasse, einen für zwei Tassen. Ensprechend der Zeichen auf dem Pad-Einsatz, findet man die gleiche Markierung für eine bzw. zwei Tassen auf den Knöpfen an der Maschine. Dieses System versteht man also auch wenn man zitternd und fast blind vor Koffein-Entzug ganz schnell einen Kaffee braucht. Danke dafür, liebe Pad-Maschine.

Dazu ist sie äußerst sauber, da kein Kaffeepulver mit dem Innenleben der Maschine in Berührung kommt, die Maschine von innen also nicht schimmeln kann (wie ein Vollautomat). Das einzige Problem ist eine eventuelle Verkalkung, der aber vorgebeugt werden kann, indem man nur gefiltertes Wasser verwendet. (Wasserfilter bekommst Du hier.)

Natürlich ist auch die bessere Umweltverträglichkeit (wenn man die Pads nicht einzeln abgepackt kauft) und der günstigere Preis von Kaffeepads im Vergleich zu Kaffee-Kapseln nicht zu verachten.
Der Geschmack eines Espressos aus dem Pad ist natürlich kein Vergleich mit der Qualität eines ebensolchen aus der Siebträgermaschine, das ist klar. Allerdings muss man sich eine Siebträgermaschine erst mal leisten können….

Ach so, ein kleiner Tipp noch von mir als Wenig-Kaffee-Viel-Espresso-Trinkerin: Ich lege zwei Pads in den 2er-Einsatz, drücke dann aber auf den Knopf für nur eine Tasse. So wird das Ergebnis etwas stäker und erinnert ein kleines bißchen mehr an einen starken Espresso, wie ich ihn sonst gerne trinke.

Zum Abschluss noch der Preisvergleich: Eine Pad-Maschine bekommst Du ab 59,99 € und zwar hier. Eine Einsteiger-Siebträgermaschine bekommst Du ab 273, 90 € und zwar hier.

So, und wir trinken jetzt weiter Kaffee aus der Pad-Maschine und sparen auf eine GS/3 von La Marzocco :-)

Der Drip Pot Woodneck von Hario unter der Lupe

November 11th, 2010 § 0

Eine einzige Lobhudelei ist das: Die Kaffeeprodukte der Firma Hario aus Japan sind in aller Munde und wer in Sachen Kaffee etwas auf sich hält, hat sich schon längst einen Drip Pot aus Übersee mitbringen lassen. Zum Glück ist die Zeit des langen Wartens, bis der Zoll die bestellte Ware endlich frei gibt oder der beste Freund von seiner NewYork Reise zurück kommt, endlich vorbei. Letzte Woche kam ein Container voller Hario Kaffeeproukte in Deutschland an. Ein kleiner Bestand nur, und sofort reißen sich die Geeks darum. Wir haben einige Produkte abbekommen und der Kapitän klirrt vor Freude mit dem Säbel.

Warum die Kaffeewelt den Drip Pot von Hario liebt? Das wollten wir selbst auch mal genauer wissen:
Drip Pot Hario

In Sachen Kaffee haben die Japaner schon lange die Nasen ganz weit vorne. Japan ist nicht nur einer der größten Kaffeeimporteure der Welt – ebenso wie beim Teetrinken sind sie sehr qualitätsbewusst und gewissenhaft bei der Zubereitung. So hat sich in den letzten Jahren in Japan eine feine Kaffeekultur entwickelt, von der man sich eine Menge abschauen kann. A propos Qualität: Hario verwendet selbstverständlich nur beste Materialien bei der Herstellung seiner Küchen- und Kaffeegeräte und schreibt auf der Firmenseite: HARIO GLASS’s heat-resistant glass products are made from main materials, such as silica, borax and boric acid refined from 100% natural minerals.

Aber zurück zum Drip Pot …was ist das überhaupt?

This is a “geeky” way of brewing coffee for sure

Das lesen wir in der Review des Drip Pots auf Coffee Geek, dem englisch sprachigen Pendant zum Kaffee-Netz. Der Drip Pot ist ein Filterkaffee-Zubereiter, der nach dem Aufgussprinzip funktioniert. Anders als beim klassischen Filter, kommt hier der Kaffee nicht in Verbindung mit Papier, sondern mit Baumwolle. Denn genau daraus besteht der “Filterbeutel” des Drip Pots. Der Unterschied zum Papierfilter: Der Papierfilter hält auch Kaffeeöle zurück, der Baumwollfilter nicht: So bekommt der Kaffee einen besonders vollen Körper und ein besonders klares Geschmacksbild. Den Baumwollfilter legt man zur Reinigung in warmes Wasser, das wars auch schon. Eine spannende Alternative also zum etwas verstaubten Filterkaffee-Prinzip. Und dazu ist das Design der Kanne natürlich extrem lässig…Das Fazit eines Drip Pot Besitzers auf Coffee Geek: The smoothest and most flavorful cup of coffee that a machine can’t replicate.”

Die Hario Skerton Kaffeemühle und der Drip Pot sind nach wenigen Tagen schon so gut wie ausverkauft. Wann Naschub aus Japan kommt, ist noch ungewiss. Wir hoffen, noch in diesem Jahr. Wer den Drip Pot oder die Mühle nicht mehr bekommen sollte, der kann sich gerne bei uns vormerken lassen.

Die Kaffees der Bavarian Roasting Company im Test

September 27th, 2010 § 0

Die Bavarian Roasting Company, kurz Baroco, ist zu uns an Bord gekommen und verwöhnt uns und unsere Clubmitglieder einen Monat lang mit drei köstlichen Kaffeemischungen. Darauf haben sich die beiden Brüder aus Amberg spezialisiert, auf das Blending, das Mischen von verschiedenen Kaffeebohnen. Meist sind es drei bis fünf Provenienzen, die bei Baroco in einer Mischung zusammen kommen. Die Brüder Thomas und Stefan meinen: “Das Blending ermöglicht es uns als Kaffeeröster, unerwünschte Geschmacks- und Aromakomponenten einzelner Provenienzen zu neutralisieren und erwünschte Eigenschaften zu erhalten, ja sogar gezielt hervorzuheben.” Mehr über die Jungs und ihre Leidenschaft zum Kaffee erfährst Du hier, im Kurzinterview.

Aber nun wollen wir die Kaffees von Baroco ausgiebig testen. Ein Filterkaffee und zwei Espressi sind es. Eine kleine, aber sehr feine Auswahl. Wochen und Monate haben die Jungs probiert, getestet und geröstet, bis sie diese Mischungen entwickelt hatten. Die Arbeit hat sich gelohnt, finden wir:

Kaffee Kahawa

Baroco Kaffee Kahawa
Dieser Kaffee besteht aus 100% Arabicabohnen. Ihre Herkunft wollen Stefan und Thomas noch nicht verraten – das wäre zu früh, meinen sie, wo sie die Mischungen doch erst seit einem knappen Jahr “gefunden” haben. Und wer will schon sein Geheimrezept freigeben? Langsam und schonend rösten die beiden Jungs an ihrem 5-Kilo-Röster die Bohnen: während des normalen Kaffeebetriebs. Und natürlich macht das die Kunden neugierig.

Bestellt man einen Kaffee Kahawa, wird er in einer Mini French Press mit großer Sanduhr serviert. Wir probieren den Kaffee zu hause mit dem Filter, in der AeroPress und in der French Press. Tatsächlich ist das Geschmacksergebnis in der French am besten. Und so riecht und schmeckt er:

Wir riechen: Die Bohnen geben ein fein-würziges, leicht schokoladiges Aroma ab, keine Säure – sehr harmonisch. Auch das Aroma des zubereiteten Kaffees ist weich, fein mild und frei von Säure.
Wir sehen: Einen ganz klaren, schillernden, dunkelbraunen Kaffee – fast wie ein Earl Grey Tea, so klar ist er.
Wir schmecken: Einen wunderbar vollmundigen, weichen Kaffee mit einer natürlichen Süße, die jedes Zuckerkorn überflüssig macht. Der Kaffee hinterlässt ein weiches Mundgefühl und ist so bekömmlich und harmonisch, dass man eine ganze Kanne wegtrinken könnte.
Fazit: Mein Lieblingskaffee! Seit ich ihn probiert habe, muss ich jeden Tag eine Tasse trinken. Unbedingt in der French Press zubereiten! Wasser nicht zu heiß aufgießen, bei um 92 Grad und nicht zu lange ziehen lassen (max 3 Minuten).

Espresso Simba

Baroco Espresso Simba
Die Jungs von Baroco meinen, genau wie wir, dass die besten Espressomischungen einen Anteil an Robuastabohnen enthalten. Denn natürlich ist das Gerücht, Robustabohne ist gleich schlechte Qualität, eben ein Gerücht. So schreiben Thomas und Stefan auf ihrer Seite, “dass es Anbaugebiete gibt aus denen ganz ausgezeichnete Robusta Bohnen hervorgehen, welche den Arabicas in punkto Qualität in keinster Weise nachstehen.” Der Espresso Simba besteht aus 70% Arabica und 30% Robustabohnen. Eine klassische Espressomischung, italienisch geröstet und besonders gut pur oder in Kombination mit Milch, als Cappuccino, geeignet.

Wir riechen: Schon beim Öffnen des Ventilbeutels nehmen wir ein fein karamelliges Aroma wahr. Sehr würzig riechen die Bohnen, leicht rauchig wie der edle Geruch einer Zigarre.
Wir sehen: Der Espresso quillt schön gemächlich und sämig aus dem Siebträger – wunderbar! Einr hinterlässt eine dichte, goldgelb-braune Crema.
Wir schmecken: Einen kräftigen, vollmundigen Espresso mit deutlich karamelligen Noten, die in Kombination mit Milch noch hervorgehoben werden.
Unser Fazit: Toll geeignet zum Dessert oder Kaffeeklatsch mit Kuchen! Lecker auch: doppelt im Latte Macchiato.

Espresso Cocoa

Baroco Espresso Cocoa
Der Espresso Cocoa soll, wie der Name es andeutet, nach Schokolade schmecken. Er enthält 60% Arabica- und 40% Robustabohnen. Wir sind gespannt, öffnen den Beutel und…

Wir riechen:  Dieser Espresso riecht, trotz seines höheren Anteils an Robustabohnen, milder als der Espresso Simba. Dafür sind die Schokonoten umso deutlicher.
Wir sehen: Auch dieser Espresso quillt behäbig aus dem Siebträger. Er hinterlässt einen feinen, dunkelbraunen Rand in der Espressotasse und eine schöne Tigerfellcrema.
Wir schmecken: Einen sehr harmonischen Espresso. Nicht zu stark und nicht zu schwach. Nicht zu süß und nicht zu bitter. Sehr schokoladig ist er und macht damit Zucker überflüssig. Er ist sehr angenehm weich im Abgang.
Fazit: Auch dieser Espresso eignet sich gut in Kombination mit Milch und Milchschaum. Uns schmeckte er am besten pur!

Die drei Kaffees der Bavarian Roasting Company sind noch bis 18.10. bei uns an Bord. Teste sie und entscheide mit, ob sie es Wert sind an Bord zu bleiben! Die Kaffees gibt es in ganzer Bohne im 500 Gramm Beutel ab 12,40€.

Kaffee kochen mit der Karlsbader Kanne

September 15th, 2010 § 0

Wie benutze ich die Karlsbader Kanne richtig?

Das ist gar nicht so schwierig – man braucht nur ein bisschen Fingerspitzengefühl und Geduld. Und bekommt im Ergebnis einen milden Kaffee, der völlig frei von Aromahemmenden Stoffen wie Filterpapier oder ähnlichem ist. Wir haben ein kurzes Video aufgenommen, das Dir die wichtigsten Schritte erklärt – wieder einmal mit musikalischem support von Keine Musik.

Hier bekommst Du die Anleitung als Download. Bestellen kannst Du die Karlsbader Kanne natürlich auch, und zwar hier.

Die Werksbrandt-Kaffees im Test

August 25th, 2010 § 0

Die Rösterei Werksbrandt liegt romantisch zwischen Wäldern und Wiesen am Rande Rosenheims. Ihr Besitzer Manfred, ein gstandener Bayer,  hatte schon immer den Traum von der eigenen Rösterei, doch er zierte sich. 9.000 Kaffeemaschinen verkaufte er, bis er die Schnauze voll hatte und sich schlussendlich doch an den Röster traute. Wir sind froh darüber, denn dabei heraus kamen wunderbare Kaffee- und Espressomischungen, bei denen man Handwerk und Leidenschaft mit jedem Schluck schmecken kann. Traute er sich Anfangs noch nicht mal an den Röster, ist er jetzt richtig experimentierfreudig geworden: Als wir ihn besuchen dürfen wir einen Espresso testen, der insgesamt 50 Minuten geröstet wurde – und er schmeckte!

Doch viel wichtiger sind die Kaffees, die Manfred mit zu uns an Bord gebracht hat. Die wollen wir nun ausführlich testen:

Der Kräftige

Werksbrandt Kaffeetest
Werksbrandt Kaffeetest
Dieser Kaffee ist eine kräftige Arabica-Robusta-Mischung (60/40) und durch den recht hohen Robustaanteil eigentlich für die klassiche Espressozubereitung im Siebträger geeignet. Doch Werksbrandt ist experimentierfreudig, wir wir schon sagten, und empfiehlt die Zubereitung auch mit dem Kaffeefilter – mit weniger und gröber gemahlenem Pulver. Das probieren wir direkt aus! Wir mahlen die Bohnen schön schrotig, siehe Bild, und gießen Wasser auf, das nach dem Kochen etwa eine halbe Minute abgekühlt ist.

Wir riechen: Ein dezentes Aroma, feine Noten von Kakao.
Wir schmecken: Dieser Kaffee ist so kräftig wie sein Name, das zeit auch das Bild. Obwohl wir sehr grob gemahlenes Pulver verwendet haben, wird der Kaffee schon schwarz. Durch seinen hohen Robustaanteil ist er zwar kraftvoll, jedoch angenehm zu trinken. Er enthält keine Säuren und ist sehr magenschonend. Ein angenehm ruhiger Abgang nach einem vollen Mündgefühl – schön auch mit einem Schuss Milch.
Unser Fazit: Sollte man unbedingt auch mal in der Karlsbader Kanne probieren. Ein schöner Alltagskaffe. Als Espresso auch toll als Basis für einen Cappuccino oder Latte Macchiato.

Espresso Zia

Werksbrandt Kaffeetest
Werksbrandt Kaffeetest
Dieser Espresso, das müssen wir einfach sagen, ist unser Liebling! Warum? Das verraten wir gleich. Er besteht aus 100%  aus Indien (Indien Monsooned Malabar), weitere Teile aus Asien und Südamerika.

Wir riechen:Intensiv Noten von Zartbitterschokolade – nicht süß, sondern eher herb.
Wir schmecken: Einen milden und dennoch sehr aromatischen Espresso. Kaum Säuren, dafür umso intensivere Nuancen Zartbitterschokolade und Kakao. Weich im Mundraum und im Abgang deutlich karamelling.
Unser Fazit:Tante Zia mögen wir nicht nur, weil es ein “starker Kaffee für starke Frauen ist” :-) Der Espresso ist schön rund, gleichzeitig lecker schokoladig-karamellig, dabei aber nicht zu süß. Ein toller Espresso, der zu jedem Anlass passt.

Supercrema

Werksbrandt Kaffeetest
Werksbrandt Kaffeetest
Ob dieser Kaffee seinem Namen alle Eher macht? Das wollten wir direkt probieren. Mit einer schönen, vollen Crema, lässt es sich auch gut einen Cappuccino zubereiten. Wir wollen zwei Kaffeegetränke testen, einen Schümli und einen Cappuccino, so wie Manfred es empfiehlt. Der Kaffee besteht aus 80% Arabicas und 20% Robustas. Und wieder könnte man bei der Zusammensetzung an einen klassischen Espresso denken. Wir legen los:

Wir riechen: Ein weiches Aroma von Edelhölzern und zartem Gras. Sehr dezent, nicht zu aufdringlich.
Wir schmecken: Wir probieren den Kaffee mit etwas gröber gemahlenem Pulver im Siebträger, bereiten einen doppelten Espresso zu. Die Crema wird sehr dicht und karamellig hellbraun. Wir gießen den Kaffee mit etwas heißem Wasser auf und geben zwei Teelöffel Sahne dazu. So wird der Kaffee schön cremig und entsprechend schmeckt er auch. Die süßlichen Noten werden durch die Sahne betont, er ist angenehm rund im Nachgeschmack. Sehr bekömmlich.
Unser Fazit: Ein schöner Schümli Kaffee, nicht zu würzig, ohne Säuren. Wir empfehlen die Zubereitung mit Kaffeesahne oder als Cappuccino.

Espresso Bio

Werksbrandt Kaffeetest
Werksbrandt Kaffeetest
Diese Arabicamischung aus Südamerika, Ozeanien und Äthiopien ist besonderds mild und magenschonend. Darum testen wir diesen Kaffee zum Schluss. Nach drei Mischungen und dem Genuss von Espresso, Schümli und Cappuccino können wir etwas Leichtes gut gebrauchen :-)

Wir riechen: Ein sehr voluminöses Aroma, schön würzig.
Wir schmecken: Einen fein süßlichen Kaffee ohne Säuren, mit Noten von Karamell. Er hinterlässt ein schön klares Mundgefühl, ist nicht zu aufdringlich.
Unser Fazit: Ein milder Espresso mit dennoch schöner Cremabildung. Serh gefällig und bekömmlich. In Kombination mit Milch, also als Cappuccino zum Beispiel, wird die süße Karamellnote noch betont.

Alle Kaffeemischungen gibt es noch bis zum 20. September bei uns an Bord.

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