Dieses schöne Video habe ich eben entdeckt: Gwilym Davies, World Barista Champion 2009 erklärt, wie er Kaffee in der AeroPress zubereitet:- 18Gramm Kaffeemehl
- 30 Sekunden Präinfusion
- ganz aufgießen und weitere 30 Sekunden ziehen lassen
- dann langsam, über weitere 30 Sekunden hin herunterpressen.
Gwilym presst den Kolben nie ganz herunter, um das Aufkommen von Bitterstoffen zu vermeiden. Aber seht selbst:
Zubereitung in der Aero Press: Gwylim Davies’ Video
März 18th, 2011 § 2
Leckere Kaffeerezepte – die Gewinner
Februar 14th, 2011 § 0
Anfang Februar hatten wir zum großen Gewinnspiel aufgerufen. Via Facebook und EMail haben wir duzende Einsendungen mit Kaffeerezepten bekommen, die für ein dickes Kaffee-Rezeptbuch gereicht hätten. Manche waren richtig kreativ, bei manchen lief uns das Wasser im Mund zusammen und bei manchen wurde uns schon beim Lesen des Rezeptes schlecht…Der Kapitän entschied sich, die leckersten Rezepte auszuzeichnen. Natürlich ist das immer supbjektiv – aber irgendwer musste ja gewinnen. Da uns viel mehr als drei gute Rezepte zugeschickt wurden, haben wir hier eine Auswahl der besten zusammengestellt. Wir hoffen, für jeden Geschmack ist was dabei:
1. Gewinner: Lina – Caffè Mafioso
Ein wahrlich mafiöses Rezept ist das, schreibt uns Lina! Und um so richtig Al Capone like Kaffee zu schlürfen, braucht man:
2 doppelte Espressi
40 ml Mandelsirup
20 ml Amaretto
200 ml Sahne
10 Eiswürfel
Den Espresso auskühlen lassen. Die Sahne kurz anschlagen und dann unter Zugabe des Amarettos steif schlagen. Dann die Eiswürfel zusammen mit dem Espresso und dem Mandelsirup im Mixer zerkleinern. Den Kaffee in zwei hohe Gläser geben, mit der Sahne garnieren und evtl mit zwei Amarettini garnieren.
Eine Variation des Getränks ist “French Café” – statt Amaretto wird hier Grand Marnier verwendet.
2. Gewinner: Melanie – Eissplitterkaffee a la Orange
…pro Person eine Tasse Kaffee dazu
1/4 Tasse Orangensaft
1 1/2 Esslöffel Sahne
Zucker nach Geschmack
Der Kaffee wird mit dem O-Saft, der Sahne und Zucker gemischt, in Eiswürfelschalen gegossen und ins Tiefkühlfach gestellt. Wenn alles gefroren ist, werden die Würfel im Mixer zerschlagen und im Glas serviert.
3. Gewinner: Thorsten – Kaffee Amarello
Zutaten für 2 Portionen :
125 Milliliter Milch
125 Milliliter Schlagsahne
6 Teelöffel Kaffeepulver
40 Milliliter Aprikosenlikör
Milch und Sahne aufkochen, von der Kochstelle nehmen und den Kaffee zufügen und verrühren, bis er sich aufgelöst hat. Mit dem Aprikosenlikör auffüllen und mit etwas Pulverkaffee bestreuen. Fertig!
Weitere leckere Rezepte:
Kaffeecocktail von Tina
Zutaten:
2 Schnapsgläser Cognac
1 Schnapsgläser Portwein
2 Eigelb
2 Esslöffel Kondensmilch
2 Esslöffel Zucker
1 kleine Tasse konzentrierten schwarzen Kaffee
Zubereitung:
Alle Zutaten ca. ½ min im Mixer schlagen und zum Schluss Eiswürfel hinzugeben
Indischer Kaffee von Adelheid
für 4 Personen:
4 Esslöffel gemahlenen Kaffee
4 Esslöffel Zuckersirup
4 Esslöffel Rum
1 Teelöffel Maisstärke
4 Löffel Kokosmilch
Einen dünnen, mit dem Zuckersirup gesüßten Kaffee zubereiten. Den Rum dazugeben. Die Maisstärke mit der Kokosmilch vermischen und solange kochen, bis sie eingedickt ist. Die Masse auf die Tassen verteilen und den heißen Kaffee darüber geben.
Tiramisu Cappuccino von Michael
Zwei Teelöffel Kaffeelikör in eine Cappuccinotasse einrühren. Großzügig mit Kakao oder Trinkschokolade bestäuben und mit einem oder zwei Stück Löffelbiskuit zum Eintunken in den Schokoschaum servieren.
Safran-Vanille Mokka von Jet
Macht braucht:
- 1 EL Mokkapulver
- das Mark einer halben Vanilleschote
- wenige Fäden Safran
- etwas braunen Zucker
Das Vanillemark aus der Schote kratzen und der Hälfte des Safrans und mit dem brauenen Zucker vermischen. Mokka traditionell zubereiten und mehmals aufkochen, danach in eine kleine Tasse füllen. Die Vanille-Zucker-Safran Mischung hinzugeben, kräftig umrühren und einige Minuten stehen lassen. Zum Schluss die restlichen Safranfäden über den fertigen Mokka geben.
Kaffee-Caipirinha
Für 4 Gläser:
100 ml Kaffee
4 unbehandelte Limetten
4 Tl brauner Zucker
400 gr crushed Eis
160 ml Cachaça (Zuckerrohrschnaps)
Kaffee wie gewohnt zubereiten und kalt werden lassen. Limetten achteln und in einer Schüssel mit braunem Zucker zerstoßen. In vier Gläser füllen und mit dem Kaffee, crushed
Eis und Cachaça (Zuckerrohrschnaps) auffüllen.
P.S. Da wir es nie schaffen Kaffeerezepte so zuzubereiten, dass der Kaffee danach auch lecker aussieht, haben wir davon abgesehen hier eigene Fotos zu veröffentlichen :-)
Gewinnspiel: Dein Lieblings-Kaffeerezept
Februar 2nd, 2011 § 0

Liebe Kaffeepiraten, wir sind auf der Suche nach den leckersten und verrücktesten Kaffeerezepten. Und damit Ihr uns Eure geheimen Rezepturen verratet, locken wir mit tollen Preisen!
Die Gewinne:
3 x 1 Set aus je 2 Espressi der Rösterei Kaffeeschnüffler plus einer BPCC Kaffeedose.
So einfach geht’s:
Schicke uns eine Mail mit Deinem Rezept an diepiraten@bpcc.de. Gebe dazu Deine Adresse an und ob Du den Kaffee gemahlen oder in ganzer Bohne benötigst. Das wäre auch schon alles.
Einsendeschluss ist der 10.2.
Die besten Rezepte probieren wir natürlich selbst aus und veröffentlichen sie hier im Blog. Alle Infos findet Ihr auch hier auf Facebook.
Plätzchenbacken mit den Kaffeepiraten
Dezember 6th, 2010 § 0


Ahoi liebe Piraten-Gemeinde. Der Schnee fällt, es sind weniger als 4 Wochen bis Weihnachten und da ist eine Runde Plätzchen backen natürlich auch für uns ein Muss. Wir haben uns deshalb in unsere Schiffs-Kombüse begeben, den Ofen angeschmissen und ein paar leckere Knabbereien auf´s Blech gebracht.



Neben Vanille-Kipferln – dem absoluten Klassiker – haben wir uns an Himbeer-Schokoladen-Brownies und Schoko-Nuss-Sternen versucht. Alle Rezepte passen super zu einer Tasse leckerem Kaffee oder Epsresso, wie wir finden.


Besonders die Brownies haben es uns angetan und wir haben so viele davon gegessen, dass unser Schiff gefährlichen Tiefgang bekommen hat und wir nun kugelrund auf Deck abhängen und uns einen Espresso nach dem anderen hinter die Binde kippen, um wieder seetüchtig zu werden.
Übrigens haben wir gleich unsere neue Trinkschokolade Black Pirate´s Cocoa getestet. Die ist natürlich aus biologischem Anbau und eignet sich hervorragend zum Backen. Zum trinken ist sie natürlich auch super, klar :-)
Hier kriegst Du das Rezept für die Himbeer-Schokoladen-Brownies, Pirat. Aber vorsicht: Suchtgefahr!




Tim Wendelboe-Nordic Roaster zum dritten Mal in Folge
Oktober 20th, 2010 § 0

Tim Wendelboe, ist Nordic Roaster, war World Barista Champion und alles, was er tut, hat mit Kaffee zu tun. Er lebt dafür! Wir bewundern ihn wegen seiner Konsequenz und natürlich Kompetenz. Er schafft es, auch Teetrinkern Lust auf Kaffee zu machen. Kaffee wird bei Tim nur auf Bestellung geröstet um beste Qualität und Frische sicherzustellen. In seiner Espressobar in Oslo ändert sich das Kaffeemenü täglich, denn Tim Wendelboe will, dass seine Gäste sämtliche Kaffeevariationen kennen lernen.
Zum dritten mal in Folge wurde Tim bereits zum Nordic Roaster Nr. 1 erklärt und setzte sich damit gegenüber 9 weiteren Röstern aus u.a. Schweden, Estland und Großbritannien durch. Die Nordic Roaster Competition besteht eigentlich aus zwei Runden, im ersten Durchgang sollten alle Teilnehmer die gleichen Bohnen bestmöglich rösten, da aber die besagten Bohnen nicht rechtzeitig eintrafen, wurde diese Runde gecancelt und die Entscheidung wurde auschließlich im zweiten Durchgang getroffen. Hier trat jeder Röster mit seinem besten Kaffee an, der dann von den 150 Anwesenden blind verkostet wurde. Mit ihrem Kaffee aus Mugaga in Kenia konnte das Team von Tim Wendelboe die Konkurrenz hinter sich lassen und das Publikum ein weiteres Mal überzeugen.
Besonders engagiert ist das Team auch in Sachen Aeropress unterwegs. Neben der Organisation der 2010 World Aeropress Championships berichten sie auf ihrem Blog auch immer über die besten Zubereitungsmethoden und Rezepte. Für alle Aeropress-Besitzer oder solche, die es nocch werden wollen, haben wir hier für euch das Rezept rausgesucht, mit dem das Team von Tim Wendelboe die Nordic Barista Cup Aeropress Competition 2009 gewonnen hat:
- 20 Gramm Kaffeebohnen von Bruma del Zurqui aus Costa Rica (war für alle Teilnehmer vorgegeben)
- Bohnen mahlen, dabei einen Mahlgrad wählen, der für Filterkaffee geeignet ist (4 auf einer Mahlkönig Guatemala Mühle)
- 2 dl heißes Wasser dazugeben
- 10 Sekunden ziehen lassen
- Den Presskolben ganz fest in den Brühzylinder drücken und den fertigen Kaffee mit einem Lächeln servieren
Wir werden das jetzt gleich mal in unserer Kombüse mit einem unserer Kaffees testen, ihr könnt es ja auch mal ausprobieren und uns schreiben, ob euer Kaffee mit dieser Anleitung auch so preisverdächtig schmeckt!
Tims Cafe in Oslo


Beim Cup of Excellence 2008 in Kolumbien

Kaffeeverkosten in Kenia 2009

Bei der Kaffeeernte in Brasilien 2010

Honig im Kaffee: Schon mal probiert?
Oktober 1st, 2010 § 0
Heute schreibt Annette aus Berlin einen Gastbeitrag für unser Blog. Und zwar über Honig im Kaffee. Warum? Weil sie selbst Imkerin ist, seit einem Jahr mit berlinerhonig.de ein eigenes Start-Up führt und sich mit der leckeren Zucker-Alternative also bestens auskennt.
Dass Honig eine tolle Ergänzung im Kaffee sein kann, wussten wir bis vor Kurzem auch nicht. Wir haben es probiert und waren…angenehm überrascht! Interessiert? Lesen, probieren, schmecken!
Annette_ Honig statt Zucker: Meist werde ich komisch angeschaut, wenn ich vorschlage, Kaffee einmal mit Honig zu Süßen anstatt mit Zucker. Dann ergänze ich, dass es auch über 60 Cocktail-Rezepte mit Honig gibt, und alle nicken wohlwollend. Kaffee und Honig sind die perfekte Kombination für einen schnellen Energieschub. Über die Wirkung des Koffeins muss ich keine Worte verlieren und der Honig geht sofort ins Blut. Honig besteht nicht nur aus natürlichen Frucht- und Traubenzuckern (das Verhältnis von Trauben- und Fruchtzuckern bestimmt übrigens wie flüssig ein Honig ist.) sondern enthält bis zu 200 Inhaltsstoffe, unter anderem Enzyme, Aminosäuren, Pollen, Mineralstoffe und Vitamine. Der Nektar, den die Bienen für den Honig sammeln, kann bis zu 150 Blüten enthalten. Das macht einen guten Honig geschmacklich interessant.
Aber wie muss nun der Honig sein, mit dem man am besten den Kaffee süßt:
1. Einheimisch: Ihr tut nicht nur euren Geschmacksknospen Gutes, sondern unterstützt auch die lokale Wirtschaft, wenn ihr einheimischen Honig nehmt.
2. Frisch: frischer Honig, das heißt von dieser Saison, also vor ein paar Wochen geerntet, hat das beste Aroma. wer ein intensives Geschmackserlebnis möchte, isst den Honig am besten aus der Wabe.
3. Mild und Blumig: Zum Kaffee passen sehr gut Robinien- oder Obstbaumblütenhonige. Der Frühlingshonig von BerlinerHonig ist ein gutes Beispiel dafür, denn er hat einen sehr hohen Robinienanteil (oder falsche Akazie), der den Honig vom Geschmack sehr mild, fast blumig macht. Wenn Du das Glas öffnest, duften die Blüten von Birnen, Äpfeln, Pflaumen und Kirschen. Die Leichtigkeit dieses Honigs rundet den Kaffee perfekt ab.
Und wie muss der Kaffee sein, damit er den Honig gebührend empfangen kann?
1. Es muss Dein Lieblingskaffee sein (also hier am besten keine Experimente), denn Honig ist ein Geschmacksverstärker und Du willst ja nichts verstärken, was Du nicht magst.
2. Der Kaffee darf nicht zu heiß sein, sonst macht man die Enzyme und Aminosäuren des Honigs kaputt. Im Bienenbau herrschen 35 Grad Celsius, das ist für den Honig ideal, bis 40 Grad ist alles in Ordnung, danach wird es kritisch.
Und wie viel Honig soll ich nun nehmen?
Da Honig eine viel stärkere Süßkraft als Zucker hat, empfehlen wir mit weniger als der Hälfte der Menge, die Du normalerweise an Zucker nehmen würdest, zu beginnen. Dann kannst Du Dich Schritt für Schritt bis zum perfekten Süßungsniveau hochhonigen. Und wem Dir das trotzdem nicht schmeckt (was wir uns überhaupt nicht vorstellen können), dann nimmst Du Dir einfach ein Brötchen mit Butter und Honig und dazu eine Tasse von Deinem Lieblingskaffee.
Ich wünsche Dir viel Freude beim Experimentieren und freuen uns über Feedback!
Deine Annette von berlinerhonig.de
Natürlich bekommst Du direkt hier an Bord alles, was Du für diesen besonderen Genuss brauchst. Hier geht´s lang!
Noch ein paar Worte zur Autorin: Annette von berlinerhonig.de ist selbst Imkerin und trinkt ihren Kaffee am liebsten mit Milch aus der Region und Berliner Frühlingshonig. Vor einem Jahr hat Sie BerlinerHonig ins Leben gerufen, um den Honig der Berliner Bienen bekannter zu machen und einheimische Imker zu unterstützen. Dazu gehört auch Honig, einmal anders zu probieren z.B. im Kaffee, im Cocktail, mit Käse, Schinken oder im Salat.

Wer es ein bisschen genauer wissen will
Leider sind heutzutage nicht alle Honige aromatisch und komplex. Wir Deutschen sind zwar Weltmeister im Honigkonsum (durchschnittlich essen wir 1,4 kg pro Jahr) aber nicht im Glasumdrehen und wissen, wo der Honig herkommt. Geht man in den Supermarkt, findet man nur mit einer gehörigen Portion Glück ein Gläschen aus Heimischen Gefilden. Das ist kein Wunder, denn in den letzten 10 Jahren haben wir über 30% unseres Bienenbestandes verloren, was ökologisch einer Katastrophe gleicht. Die meisten Honige sind Importhonige, die einige Zeit auf dem Buckel haben können und immer gleich schmecken – was bei einem Naturprodukt wie Honig eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist. Um dem Trauerspiel in den Märkten Abhilfe zu schaffen, haben wir BerlinerHonig gegründet, eine Initiative von Imkern, die sich mit ihrem ganzen Herzblut für die Bienen einsetzen und allen Leckermäulchen Honig in seiner ursprünglichen Form zurückbringen will: naturbelassen, ungemischt, ungefiltert, fair gehandelt, hochwertig und für jedermann über das Internet verfügbar. Ich höre Euch schon sagen, aber in einer Stadt wie Berlin, kann das denn gut gehen? Es kann. Berlin ist nicht nur eine der grünsten Großstädte Europas (wir haben über 20% innerstädtischen Wald) die Bienen fühlen sich in der Stadt pudel wohl – die enorme Blütenvielfalt auf engstem Raum (Bienen fliegen nur im Umkreis von 3-4 km) stärkt das Immunsystem der Bienen und wirkt sich auch auf das Aroma des Honigs aus, ebenso das Nichtvorhandensein von Pestiziden, die die Bienen auf dem Land krank machen können. Wenn ihr das nächste Mal eine große Rapswiese oder ein großes Sonnenblumenfeld seht, dann denkt einfach mal daran, wie es sich anfühlt, wenn ihr 3 Wochen lang Currywurst essen müsstet. Da ist jedes Kornblümchen am Wegesrand eine gesunde Abwechslung.
Sommer, Sonne, Eiskaffee!
Juli 26th, 2010 § 0
Lange haben wir auf ihn gewartet, jetzt ist er endlich da: der Sommer. Ok, diesen Beitrag hätten wir definitiv letzte Woche posten sollen. Doch wir sind zuversichtlich, dass sich die Sonne ganz bald wieder blicken lässt. Die paar Tage über 30 Grad waren lange nicht genug! Und: Zu einem richtigen Sommertag gehört neben blauem Himmel und 30 Grad natürlich auch eine angenehme Abkühlung. Deswegen haben die Kaffeepiraten für Euch zwei Eiskaffee-Rezepte aufgetrieben und getestet. Das Ergebnis wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten… Die folgenden Rezepte ergeben jeweils 4 Portionen.
Eiskaffee Kokos-Banane on the rocks

So gehts: Mit diesem Drink holst Du Dir die Tropen direkt nach Hause! Man nehme einen halben Liter Rabenschwarz Espresso, 6 Esslöffel Kokosmilch, 2 reife Bananen und 3 Teelöffel lechou Ecuador Vollrohrzucker.
Bananen, Kokosmilch und Zucker mit dem Stabmixer schaumig schlagen, anschließend den Espresso dazu. Gläser mit Eiswürfeln füllen und den Mix darauf gießen – zur Deko ein Häubchen Sahne obendrauf – fertig!
Unser Fazit: Als Abkühlung ist dieser Eiskaffee hervorragend. Der tropisch-fruchtige Geschmack garantiert Urlaubsstimmung.
Unser Tipp: Damit der Drink auch richtig schön erfrischend ist, den Kaffee zum Abkühlen ins Eisfach stellen. Aber Vorsicht! Nicht zu lange, sonst gibts statt Eiskaffee Kaffeeeis. Zum Garnieren ein Stückchen Banane an den Glasrand hängen und Kokosstreusel auf die Sahne geben. Bunte Strohhalme und Papierschirmchen lassen zusätzlich Karibik-Feeling aufkommen! Und für alle Schleckermäuler servieren wir dazu die leckeren Cubanos Butterwaffeln von El Rosal aus Barcelona – besser kann man seinen Eiskaffee nicht genießen.
Für die richtige musikalische Untermalung sorgt der Trash-Clip von Bürger Lars Dietrich:
Eiskaffee Bourbon Vanille mit Schuss

So gehts: Einen halben Liter unseres Sommerkaffees bermuda-dreieck mit einem Teelöffel Johannisberrgelee, 2 Teelöffeln lechou Argentina und 3 Esslöffeln Rabenschwarz Mocca Grappa schaumig mixen. In jedes Glas 2 Kugeln Bourbon Vanille Eis geben und den Kaffee-Mix dazu gießen. Zum Schluss mit Schlagsahne und 2 Kaffeebohnen toppen. Dazu servieren wir leckere Macadamia-Cookies mit einem Hauch Zitrone von der australischen Byron Bay.
Unser Fazit: Dieser Eiskaffee eignet sich aufgrund des Alkohols gut für spätere Stunden, zum Beispiel als Finale eines leckeren Abendessens.
Unser Tipp: Bei dieser süßen Eiskaffee-Variante sollte man die Menge an Gelee, Zucker und Eis am besten nach Belieben variieren. Selbstverständlich kann man auch mit der Eissorte experimentieren. Bei den Kaffeepiraten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Für noch mehr gute Laune sorgt der Klassiker von Vanilla Ice:
Die Eiskaffee-Sets und weitere Sommer-Angebote bekommst Du hier. Und die Rezepte kannst Du Dir hier als PDF downloaden.

Übrigens: Wer seinen Eiskaffee mit besonderem Bio-Eis versüßen will, der sollte einmal bei unseren Freunden von Healthy Planet vorbeischauen. Mit “Das Eis” haben sie eine Variante der süßen Erfrischung entwickelt, die ausschließlich aus frischen Bio-Zutaten hergestellt wird und dabei ohne künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Aromen, Stabilisatoren und Industrie-Zucker auskommt. Das Eis gibt es in vielen leckeren Sorten als Milcheis oder als Sorbet. Hier kannst Du sehen, ob es Das Eis auch in Deiner Nähe gibt.

Grillaction mit Koffeinkick
Juli 23rd, 2010 § 0
In der Piratenkombüse geht es heiß her. Es ist Sommer und was liegt näher, als an einem lauen Sommerabend mit seiner Mannschaft ein paar leckere Steaks auf den Grill zu werfen und sich den Bauch voll zu schlagen? Aber wir wären keine Kaffeepiraten, würden wir langweilige Bratwürstl auf den Grill schmeißen.
Man hätte es nicht für möglich gehalten, aber man kann Kaffee und Espresso wunderbar auch außerhalb von Espressokochern und Kaffeemaschinen in der Küche einsetzen.
Wir hängen uns zu weit über die Reling? Falsch gedacht. Die Rezepte sind wirklich sehr lecker – wir haben sie höchstpersönlich getestet.
Das Kaffeepiraten-Menü:
_Irish Coffee Steaks vom Grill



_als Beilage dazu ein Gartensalat mit Früchten in Limonen-Espresso-Dressing


_der Nachtisch: Espressocreme mit Himbeerpüree
Wäre Caro der Nachtisch nicht vom Rad gefallen, hätten wir Euch an dieser Stelle ein wunderschönes Bild von einer Espressocreme auf Himbeerpüree zeigen können. Sie soll wohl sehr lecker gewesen sein, doch die Schwerkraft hat uns da wirklich einen bösen Streich gespielt.
Trotz des kleinen Malheurs hatten wir einen tollen Abend mit bestem Essen und vollen Bäuchen. Wer also auch einmal in echter Kaffeepiraten-Manier den Grill anschmeißen will, der findet alle Rezepte hier zum kostenlosen Download.
Ins neue Jahr mit einer Kaffeebowle
Dezember 30th, 2009 § 0
So, morgen ist also mal wieder Silvester und da fragt sich der geübte Kaffeetrinker natürlich, was er seinen Party-Gästen servieren kann, ohne dabei auf Koffein verzichten zu müssen.
Bowle kommt ja anscheinend immer gut an, vor allem in langen Silvesternächten, bei denen jeder mindestens bis 24 Uhr durchhalten sollte. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt man in diesem Fall mit einer Kaffeebowle – hält wach, kommt gut an und knallt hoffentlich auch ein wenig (und das schon bevor das offizielle Feuerwerk losgeht).
Von der Idee ganz begeistert machten wir uns auf die Suche nach einem guten Rezept für eine solche und waren einigermaßen schockiert. Das einzige, überhaupt trinkbar erscheinende Rezept, das sich überall wiederholte war das hier:
1 Liter Rotwein
100 Gramm Zucker
1 Packung Vanillezucker
80 Kaffeebohnen
Alle Zutaten in ein Bowleglas füllen, umrühren bis sich der Zucker gelöst hat und 12 Stunden ziehen lassen. Fertig.
Schon während des ersten Lesens drängte sich uns die Frage auf: Welchen Rotwein nimmt man denn hier am besten? Billiger Rotwein geht ja prinzipiell nicht. Aber einen guten Tropfen mit Zucker und Vanillezucker vergewaltigen? Das geht noch viel weniger!
Und dann natürlich auch die Frage: Arabica oder Robusta? Helle oder dunkle Röstung? Oh Gott, zum Glück muss man sich bei einer Kaffeebowle wenigstens keine Gedanken über den richtigen Mahlgrad machen.
Wir grübelten und grübelten über dem Rezept, tranken derweil Literweise Espresso und…
…entschieden uns dann für Sekt, Bier und Schnaps! In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern von wedrinkcoffee einen guten Rutsch ins neue Jahr!
P.S.: Rezepte für eine Kaffeebowlen-Alternative sind natürlich jederzeit gerne willkommen. info@wedrinkcoffee.de
Unsere Top 10 der deutschen Kaffee-Blogs, Teil 1
Dezember 9th, 2009 § 4
Da stehen sie nun in unserer Blogroll: Die Links zu einigen Kaffee-Blogs, die wir gerne und regelmäßig lesen. Doch was steckt eigentlich hinter Coffeeness, Wolfredo & Co.? Wo kriegt der geneigte Leser welche Infos her? Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, gibt es hier und heute den ersten Teil unserer persönlichen Top 10 der deutschen Kaffee-Blogs und eine kurze Info, was man wo zu lesen kriegt.
Prinzipiell geht es bei allen nur um das Eine – nämlich um Kaffee. Aber wenn man genauer hinschaut, lässt sich bei jedem Blog doch die ein oder andere Spezialität entdecken…

Platz 1: Das Kaffee-Netz
Kein Blog im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr eine Community mit Forum. Hier tauscht sich ein großer Teil der deutschen Kaffeefans aus und zwar über wirklich alles, was den Kaffeetrinker so bewegt. Von der richtigen Einstellung einer Hand- oder Elektromühle für die Kaffeesorte XY bis hin zu Anleitungen für´s Heimrösten – es werden (fast) alle Fragen beantwortet. Vom Kaffee-Neuling bis hin zum alten Bohnen-Hasen findet hier wirklich jeder Tipps, Tricks und Interessantes aus der Kaffee-Theorie und -Praxis.

Platz 2 Coffeeness Barista Blog
Arne Preuss, der Verfasser dieses Blogs hat eine lange Vergangenheit als Barista und Kaffeefreund hinter sich. Die Aufforderung “Werde Kaffeeexperte!”, im Header des Blogs zu lesen, lässt schon erahnen wohin die Reise gehen soll. Arne selbst beschreibt die Ziele von seinem Barista Blog so: “In diesem Blog geht es darum, das Bewusstsein für hochwertigen Kaffee zu schaffen und ich werde nach und nach dem Leser alle Werkzeuge die er braucht an die Hand geben, um selbst ein Kaffeekenner zu werden.” Besonders hervorzuheben bei Arnes Bloggerei sind seine Kaffee-Podcasts!

Platz 3 Kaffee-Satz! Das Maskal Kaffeeblog
Neben der Maskal Fine Coffee Company, einem Online-Shop für Kaffeespezialitäten, betreibt Dr. Hans-Jürgen Langenbahn das Blog Kaffee-Satz. Die dort behandelten Themen und Inhalte beschreibt er selbst so: “Die Autoren sind unabhängig in ihrer persönlichen Meinung und blicken kritisch hinter und über den Kaffee-Tassenrand. Sie versuchen auf Sachverhalte aufmerksam zu machen, die bisweilen nur wenig in der Öffentlichkeit bekannt sind bzw. aus ihrer Sicht der Dinge einer Klärung bedürfen, oder sie stellen Aktionen und Projekte vor, die ihnen positiv auffallen. Zunehmende Bedeutung hat für die Autoren inzwischen das komplexe Thema der „Nachhaltigkeit“ gewonnen. Kaffee war und ist eben mehr als ein Getränk: Ob Bio-Anbau, fairer Handel, Waldschutz oder Nachhaltigkeit, Kaffee ist wegen seiner großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung ein Produkt, das stets an der Speerspitze der genannten Entwicklungen stand und steht. Und mit der kontroversen Sicht dieser (und vieler anderer) Sachverhalte befassen wir uns.” Neben Hans schreiben auch Jörg Volkmann und weitere Gastautoren für Kaffee-Satz.

Platz 4 Kaffi Schopp Blog
Johannes Lacker ist Eidgeniesser und hat sich, wie der Titel schon vermuten lässt, auf Kaffees aus der Schweiz spezialisiert. Wer schon mal im Land des Käses und der Berge war, der weiß: Die Schweizer können Kaffee machen! Umso schöner, dass es mit dem Kaffi Schopp eine deutsche Online-Quelle für die verschiedenen Kaffee-Schätzchen gibt. Im gleichnamigen Blog kann man auch als Noch-Nicht-Eidgeniesser lesen, was in der Schweizer Kaffee-Szene so los ist.

Platz 5 Radical Coffee
Wolfram Sorg, Thomas Schweiger und Thomas Schiessl stecken hinter dem kritischen wie informativen Blog Radical Coffee. Thomas Schiessl ist als Deutscher Baristameister 2008 nicht nur als bloßer Zuschauer in der Welt des Kaffees unterwegs, sondern engagiert sich beispielsweise in der Baristagilde. In seinem Blog berichtet er ausführlich über seine Erfahrungen in der Kaffeeszene oder leistet Aufklärungsarbeit bei Kaffee-relevanten Begriffen wie Bio, Fairtrade etc.. Wolfram, der zweite Mann bei Radical, schreibt gleichzeitig noch ein anderes Kaffee-Blog namens Wolfredo, doch dazu im 2. Teil unserer Top 10 mehr. Der dritte Mann hinter Radical Coffee ist Thomas Schweiger, zertifizierter SCAE Barista Trainer, der nicht nur über Kaffee bloggt, sondern mit dem Green&Bean
(Kaffeebar/Schulungszentrum/Vertrieb für LaMarzocco Maschinen) eine echte Anlaufstelle für Kaffeefans nicht nur aus Bayern ist.
So, das war der erste Teil unserer Hitparade. Wir hoffen, dass wir Euch damit eine kleine Übersicht geben konnten und Euch vielleicht auf das ein oder andere Blog aufmerksam gemacht haben, das ihr bisher noch nicht kanntet.
