Die besten Cafés in Berlin Mitte

Juni 6th, 2011 § 0

Am Wochenende war ich zu einem Fest in Berlin eingeladen – und hatte zwischendurch kurz Zeit für einen Kaffeetrip durch Mitte. Hier sind meine Top Tipps:
Röststätte Berlin
Röststätte, Ackerstr. 173, Nahe Linienstraße
Café mit Verkaufsraum für Maschinen, Mühlen und Zubehör – das Sortiment ist toll. Die Lage ist ein guter Ausgangspunkt für einen Bummel durch die Linienstraße mit ihren Kunstgalerien und kleinen Boutiquen. Der Service ist es geht so, der Cappuccino aber wirklich lecker und einwandfrei zubereitet.
Syndicato Berlin
Syndicato Berlin
Syndicato Berlin
Il Syndicato, Weinbergsweg 5
Am Rosenthaler Platz, dem Hotspot für Traveller aus aller Welt. Wir waren gespannt auf die Slayer Espressomaschine! Ausgeschenkt wird die Milk Blend von den Bonanza Coffee Heroes aus der Oderberger Straße: Einmal probiere ich ihn als normalen Shot, einmal mit doppelt Kaffeemehl. Die Shots waren extrem kurz, aber der Espresso ist natürlich toll! Süß wie Honig, sehr fruchtig – macht wach!
No More Sleep Berlin
No More Sleep Berlin
No More Sleep, Mulackstraße
Kleines, gemütliches Café – initiiert von den Machern von Mykona, deren Kaffees wir auch in unserem Shop verkaufen und der Digital Art Agentur No More Sleep. Wer Ruhe vom Trubel in der Alten Schönhauser Straße sucht, ist hier genau richtig. Ausgeschenkt wird der Espresso Melina aus Sulawesi, der von Armin Machhörndl in Nürnberg geröstet wird.
The Barn Berlin
The Barn Berlin
The Barn, Auguststraße 58
Mein Favorit: Ein kleiner Laden an der Ecke zur Linienstraße. Liebevoll eingerichtet, mit viel Holz. An der zweigruppigen La Marzocco stehen gleich zwei Baristi – einer zieht die Shots, einer kümmert sich um die Milch und das Gießen. Kaffee gibt es auch aus der AeroPress (besonders lecker ist der Iced AeroPress Coffee!) und wenn es nicht so voll ist aus dem Syphon. Köstliche Pasteles und belegte Brote gibt es auch…Der Kaffee kommt von den Square Mile Coffee Roasters aus London. Es ist perfekt zubereitet und schmeckt auch so: der beste Milchschaum, den ich seit langem im Cappuccino hatte, schön seidig –frische Biomlich ist einfach gut! Schade, im Koffein-Wahn habe ich irgendwie vergessen ein Foto vom Kaffee zu machen….

Alle Cafés findest Du auch in unserer Übersicht “die besten Cafés”, in der wir noch weitere Tipps für ganz Deutschland aufgelistet haben.

Ausgezeichnet: Die prämierten Kaffees vom Schwarz Coffeeshop zu Gast bei den Kaffeepiraten

März 29th, 2011 § 0

Seit 2001 gibt es den Schwarz Coffeeshop im idyllischen Städtchen Heidenheim, seit 2008 wird er von der Familie Hajduk betrieben. Ferdinand Hajduk steht am Röster und seine Frau Karin kümmert sich um das dazugehörige Café und um den Verkauf der besonderen Bohnen-Mischungen. Im Januar diesen Jahres wurde die Rösterei mit ihrer Kaffeemischung Brenzgold vom Feinschmecker als eine der besten Röstereien Deutschlands ausgezeichnet. Doch damit nicht genug, ebenfalls in diesem Jahr wurde die Espressomischung Marco Polo vom selection – Forum für Geniesser ausgezeichnet. Beide Mischungen gibt es ab sofort bei uns an Bord, Du kannst Dich also selbst von Geschmack und Qualität der Heidenheimer Bohnen-Kreationen überzeugen.

Doch vorher wollen wir Dir Ferdinand, den Bohnen-Künstler aus Heidenheim, genauer vorstellen und haben ihn zum obligatorischen Kaffeepiraten-Interview geladen.

bpcc_ Seit wann betreiben Sie Ihre eigene Rösterei?
ferdinand hajduk_Die Schwarz Coffee Shop Rösterei gibt es bereits seit 2001. 2008 habe ich die Schwarz Coffee Shop GmbH übernommen.

bpcc_Was haben Sie davor gemacht?
fh_Über 30 Jahre war ich als Mechaniker in der Industrie tätig. 24 Jahre davon in einer Firma die Walzen für die Papierindustrie herstellt. 2008 habe ich meinen gutbezahlten Job für die Rösterei aufgegeben, ohne es bereut zu haben.

bpcc_Wie kam es zu der Entscheidung, selbst Röster zu werden?
fh_Zu dieser Frage könnte ich ein Buch schreiben, hier die Kurzfassung. Die Arbeit mit einem unverfälschten Naturprodukt ist sehr interessant und aufregend. Der Röster steht am Ende eines langen Weges der tausende Kilometer entfernt startet, zahlreiche Prozesse durchläuft die man immer und immer wieder verfeinert hat, um die Qualität zu verbessern. (Aufbereitung) Dann schließlich die letzte und entscheidene Person zu sein, die den Weg vollendet. Dazu gehört auch die Liebe zu unseren kleinen Laden in der Hinteren Gasse in Heidenheim, den ich nicht mehr missen möchte.

bpcc_Wie wählen Sie die Rohkaffees für Ihre Röstungen aus? Bio? Faitrade? Direct Trade?
fh_Es ist leider nicht so leicht Bio, Fair, Qualität und Preis unter einen Hut zu bekommen. Von unserem Partner Original Food beziehen wir fair gehandelten Kaffee aus biologischen Anbau aus der Region Bonga in Äthiopien. Weiterhin legen wir bei der Auswahl unserer Rohkaffees besonderen Wert auf beste Qualität der Rohkaffeebohnen.

bpcc_Was ist Ihrer Meinung nach die größte Schwierigkeit beim Kaffee rösten?
fh_Hier steht wieder am Anfang die Qualität des Rohkaffees, dessen Aufbereitung und Charakter entscheidend ist. Natürlich auch die Temperatur und Zeit des Röstens (Röstprofil). Wichtig ist auch eine gewisse Sensibilität, um zu erkennen wann ein Rohkaffee seine optimale Röstung erreicht hat.

bpcc_Nach welchen Kriterien stellen Sie die verschiedenen Rohkaffees zusammen, um eine neue Mischung zu kreieren?
fh_Charakter und Geschmack der einzelnen Provenienzen spielen hier eine entscheidende Rolle. Natürlich auch die Aufbereitung, diese beeinflusst den Säuregehalt der Rohkaffees.

bpcc_Falls Sie schon einmal in ein Kaffee-Anbauland gereist sind: Wohin? Haben Sie den Kaffeefarmern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen können?
fh_Leider hatte ich bisher noch keine Gelegenheit eine Plantage zu besuchen. Wir arbeiten aber daran…

bpcc_Wie ist Ihre Einschätzung des deutschen Kaffeemarktes: Werden die Konsumenten vermehrt Wert auf Qualität legen und dafür auch höhere Preise bezahlen? Wie sehen Sie das Verhältnis zwischen Industrie-Röstern und Kleinröstern? Haben die “Kleinen” überhaupt eine Chance?
fh_Kleinröster wie wir, haben nur eine Chance mit Qualität und Besonderheiten zu punkten. Besonders wichtig ist es dabei den Kunden zu vermitteln, wo der Kaffee angebaut wird und welchen langen Weg eine Bohne zurück legen muss vom Kaffeebaum zur Tasse. Wir können nur überzeugen, durch Transparenz, Geschmack, Verträglichkeit und das erreicht man durch beste Rohkaffeequalität und schonende Langzeitröstung.

bpcc_Wie bereiten Sie Ihren Kaffee / Espresso zu?
fh_Espresso bereiten wir grundsätzlich im Siebträger zu. Bei Kaffee bevorzuge ich persönlich die Zubereitung in der Walküre. Hier braucht man etwas mehr Zeit, die uns im Alltag etwas abhanden gekommen ist. Unser Kunden können wählen zwischen Handfilter, french press, Walküre oder Siebträger.

bpcc_Brauchen Sie in einem guten Espresso nur Arabica oder muss ein ordentlicher Schuss Robusta dabei sein?
fh_Persönlich mag ich einen Espresso aus 100 % Arabica. Für mehr Körper, einen tiefen erdigen Geschmack und eine stabile Crema ist ein Anteil von Robustabohnen unverzichtbar. Wir bieten beide Arten an.

Du willst wissen, was Ferdinand am Röster drauf hat? Dann geht´s hier direkt zu seinen Bohnen-Kreationen…

(Alle Bilder in diesem Artikel wurden von Reinsch Fotodesign zur Verfügung gestellt)

Die besten Cafés: Das TH in München

März 21st, 2011 § 0

Cafe TH München

Samstag war ich in München unterwegs und wie immer auf der Suche nach guten Cafés, um unseren Guide der besten Cafés in Deutschland zu vervollständigen. Beim Surfen durchs Netz stolperte ich über einen Artikel in Christofs Espresso-Blog und seine Lobeshymne auf das Café TH in Schwabing. Also machte ich mich auf in die Georgenstraße! Das Café ist noch ganz neu und geschmackvoll eingerichtet in pastelligen Grautönen und einem Mix aus Landhaustheke kombiniert mit Edelstahl-Design – nicht zu überstylt und sehr gemütlich. Gleich hinter der Theke, leider etwas versteckt, steht eine feine Faema, daneben frische Blumen und verschiedene leckere Kuchen und Sandwiches. Die Preise sind nicht günstig, aber fair. Das für einen Kaffeefan wichtigste Detail: Ausgeschenkt wird der berühmte Nannini Caffè aus Italien.

Zwar sind wir Kaffeepiraten keine erklärten Fans dieser großen Kaffeeschmieden – aber wir sind Fans von dunkel gerösteten Espressi, die eine dichte Crema zaubern. Und wir haben gar nichts gegen einen ordentlichen Robustaanteil in der Espressomischung. Genau solche Espressi röstet Nannini. Die Mädels im Café TH sind glücklicherweise geübt im Umgang mit dem Siebträger und ich bekomme einen gut zubereiteten Espresso Macchiato mit cremigem Milchschaum. Er ist richtig kräftig, schon fast rauchig – genau richtig, um wach zu werden. Weiterer Bonuspunkt: Zum Espresso wird frisches Wasser serviert.

Mein Fazit: Sicherlich ist der Espresso kein Geschmackswunder mit ultra-komplexen Aromen – aber er ist ein toller Allrounder, der mit Milchschaum lecker schmeckt und sicherlich der Mehrzahl der Kaffeebesteller schmeckt. Und das Café TH ist ein echter Geheimtipp abseits der Samstag so überfüllten Schwabinger Cafés. Schade, dass das Wetter schlecht war: Im Sommer kann man auch draußen in der Sonne sitzen! Wir sind begeistert, werden sicherlich wiederkommen – und natürlich steht das TH ab sofort auf der Liste unserer Lieblingscafés.

Adresse: TH Cafe – Georgenstr. 35, 80796 München

Die besten Cafés Deutschlands: Caféguide der Kaffeepiraten

Oktober 22nd, 2010 § 2

Endlich ist er fertig, unser Café-Guide!
Cafeguide Black Pirate Coffee Crew

Im Sommer hatten wir zur großen Blog-, Twitter- und Facebook-Parade aufgerufen. Ihr erinnert Euch? Wir wollten von Euch wissen welches Euer Lieblingscafé ist.  Jeder, der ab und an gerne eine Tasse Kaffee trinkt, konnte mitmachen. Wir haben wochenlang Tipps und Hinweise gesammelt, sind selbst herumgefahren und haben getesten.

Dabei herausgekommen ist ein Guide mit den schönsten Adressen für Kaffee!

Cafés in deutschen Großstädten, aber auch ganz kleinen Örtchen. Ein Guide für alle, die viel unterwegs sind oder in ihrer Heimat noch nicht ihr Lieblingscafé gefunden haben. Und das ist erst der Anfang: Der Guide ist natürlich noch lange nicht vollständig! Wir freuen uns, wenn wir noch viele weiter Tipps von Euch bekommen. Welches ist zum Beispiel das beste Café Stuttgarts? Wir haben es noch nicht herausgefunden, denn in Stuttgart sind wir selbst nur selten…. Wir haben alle Cafés und Röstereien angeschrieben und uns bemüht, unsere Angaben so sorgfältig wie möglich zu recherchieren und aufzuzeigen. Nicht jedes Café könnte an einer Baristameisterschaft teilnehmen, manche zaubern jedoch die tollsten Zeichnungen in den Cappuccino, in manchen Cafés sollte man unbedingt den Kuchen probieren…Falls Ihr dennoch etwas ergänzen oder korrigieren wollt, dann gebt uns bescheid an: diepiraten ätt bpcc punkt de.
Jetzt wünschen wir Euch aber erstmal viel Spaß beim Stöbern….und natürlich Kaffeetrinken!

Hier gibt es den ganzen Guide zum Download. …und diese Cafés sind mit dabei:

Phoenix Coffee Roasters in Dresden

Phoenix Coffee Roasters

Tres Cabezas in Berlin
Tres Cabezas

Kaffeeschmiede in Düsseldorf
Kaffeeschmiede

Tim Wendelboe-Nordic Roaster zum dritten Mal in Folge

Oktober 20th, 2010 § 0

Tim Wendelboe
Tim Wendelboe, ist Nordic Roaster, war World Barista Champion und alles, was er tut, hat mit Kaffee zu tun. Er lebt dafür! Wir bewundern ihn wegen seiner Konsequenz und natürlich Kompetenz. Er schafft es, auch Teetrinkern Lust auf Kaffee zu machen. Kaffee wird bei Tim nur auf  Bestellung geröstet um beste Qualität und Frische sicherzustellen. In seiner Espressobar in Oslo ändert sich das Kaffeemenü täglich, denn Tim Wendelboe will, dass seine Gäste sämtliche Kaffeevariationen kennen lernen.

Zum dritten mal in Folge wurde Tim bereits zum Nordic Roaster Nr. 1 erklärt und setzte sich damit gegenüber 9 weiteren Röstern aus u.a. Schweden, Estland und Großbritannien durch.  Die Nordic Roaster Competition besteht eigentlich aus zwei Runden, im ersten Durchgang sollten alle Teilnehmer die gleichen Bohnen bestmöglich rösten, da aber die besagten Bohnen nicht rechtzeitig eintrafen, wurde diese Runde gecancelt und die Entscheidung wurde auschließlich im zweiten Durchgang getroffen. Hier trat jeder Röster mit seinem besten Kaffee an, der dann von den 150 Anwesenden blind verkostet wurde.  Mit ihrem Kaffee aus Mugaga in Kenia konnte das Team von Tim Wendelboe die Konkurrenz hinter sich lassen und das Publikum ein weiteres Mal überzeugen.

Besonders engagiert ist das Team auch in Sachen Aeropress unterwegs. Neben der Organisation der 2010 World Aeropress Championships berichten sie auf ihrem Blog auch immer über die besten Zubereitungsmethoden und Rezepte. Für alle Aeropress-Besitzer oder solche, die es nocch werden wollen, haben wir hier für euch das Rezept rausgesucht, mit dem das Team von Tim Wendelboe die Nordic Barista Cup Aeropress Competition 2009 gewonnen hat:

  • 20 Gramm Kaffeebohnen von Bruma del Zurqui aus Costa Rica (war für alle Teilnehmer vorgegeben)
  • Bohnen mahlen, dabei einen Mahlgrad wählen, der für Filterkaffee geeignet ist (4 auf einer Mahlkönig Guatemala Mühle)
  • 2 dl heißes Wasser dazugeben
  • 10 Sekunden ziehen lassen
  • Den Presskolben ganz fest in den Brühzylinder drücken und den fertigen Kaffee mit einem Lächeln servieren

Wir werden das jetzt gleich mal in unserer Kombüse mit einem unserer Kaffees testen, ihr könnt es ja auch mal ausprobieren und uns schreiben, ob euer Kaffee mit dieser Anleitung auch so preisverdächtig schmeckt!

Tims Cafe in Oslo
Cafe Tim Wendelboe
Cafe Tim Wendelboe

Beim Cup of Excellence 2008 in Kolumbien
Cup of Excellence

Kaffeeverkosten in Kenia 2009
Kaffeeverkostung Kenia

Bei der Kaffeeernte in Brasilien 2010
Kaffeeernte Brasilien

Ein neuer Schatz am Inn-Strand entdeckt: Das Kaffeewerk in Passau

September 29th, 2010 § 0

Kaffeewerk Passau
Maschinen im Kaffeewerk
Café Kaffeewerk
Latte Art Kaffeewerk
Als der Grünen-Stadtrat Stephan Bauer vor einiger Zeit nach über zehn Jahren seinen berühmten HipHop Laden, das back to back schloss, ahnte er noch nicht, dass das Geschäft schon bald als Café wieder auferstehen würde. Doch wie es der Zufall so will, lernte er Helmuth Weiß kennen und gemeinsam beschlossen sie das Kaffeewerk in der Passauer Innstadt zu eröffnen – mit Stephan als Inhaber und Helmuth als selbstständigem Barista. Wir durften es uns bei leckerem Kaffee und selbstgebackenem Apfelkuchen bei den Jungs gemütlich machen und nahmen sie gleich mal gehörig in die Mangel. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr hier im Interview lesen.

bpcc: So, ihr zwei, würdet ihr euch für alle, die euch noch nicht kennen einmal kurz vorstellen und uns ein bißchen was von euch erzählen.
Helmuth: Mich kennen die meisten wahrscheinlich als Türsteher aus dem Passauer Nachtleben. Darüber hinaus bin ich aber auch noch gelernter Heilpraktiker und nun auch Barista. Der ausschlagebende Punkt für mich in die Kaffeebranche einzusteigen, war ein Abendessen mit meiner Freundin. Wir waren super essen, alles hat fantastisch geschmeckt und danach haben wir noch einen Espresso bestellt und das gute Essen war hinüber, weil der Espresso total widerlich geschmeckt hat. Daraufhin habe ich angefangen, mich mit dem Thema Kaffee zu beschäftigen, habe eine Schulung im Schwarzwald gemacht, einen Barista- und Latte-Art-Kurs sowie SCAE Level 1 und 2 absolviert.
Stephan: Ich bin eigentlich Einzelhandelskaufmann und hatte 13 Jahre den Hip-Hop-Store back to back. Durch die Schließung des Ladens hat sich der Weg in die Gastronomie zufällig ergeben. Ich hatte schon immer nach einer Gastromöglichkeit gesucht, aber alleine hätte das nicht geklappt, da ich mit meiner Tätigkeit als Stadtrat auch sehr oft unterwegs bin, aber mit Helmuth als Unterstützung hat sich jetzt die Möglichkeit ergeben, alles unter einen Hut zu bringen.

bpcc:Wann hattet ihr die Idee gemeinsam ein Café zu eröffnen, gab es irgendein ausschlaggebendes Erlebnis?
Helmuth: Als Stephan sein altes Geschäft schloss, wollte ich ihm seine Kaffeemaschine abkaufen, aber erwollte sie um keinen Preis hergeben. Dadurch kamen wir ins Gespräch und haben gefachsimpelt und dann führte eines zum anderen.
Stephan: Genau und alle, die uns dabei zugehört hatten, meinten ” da haben sich ja die zwei Richtigen getroffen” ja und 6 Wochen später war es dann auch schon soweit und wir haben das Café in Betrieb genommen.

bpcc: Welche Schlagwörter beschreiben euer Café am besten?
Kaffeewerk: Kreatives Chaos und Berlin-Style (O-Ton Helmuth: Die Innstadt ist das Kreuzberg von Passau)

bpcc: Was macht euer Café so einzigartig? » Read the rest of this entry «

Eene, meene, miste: Es rappelt in der Kaffee-Kiste!

August 30th, 2010 § 1

Heute wollen wir euch ein echtes Schmuckstück präsentieren. Mobile Cafés gibt’s mittlerweile einige, aber keines ist so charmant und liebevoll gestaltet wie die Kaffee-Kiste von Katharina Gerold und Peter Flügler. Die beiden haben ihren Traum wahrgemacht und beglücken seither mit ihrer Kaffee-Kiste auf drei (!) Rädern Freiburg und Umgebung. Zum Kaffee, den sie mit ihrer  Faema E 61 (Baujahr 1967) zubereiten, gibts leckere Brownies und verschiedene Kuchen.

Ihren festen Standort haben sie jeden Samstag ab 9 Uhr in der Dreikönigstraße, Ecke Urachstraße. Unter der Woche wechseln die Standorte, außerdem ist es auch möglich die Kaffeekiste für Hochzeiten, Betriebsfeiern oder sonstige Feierlichkeiten zu mieten, ein Hingucker ist damit auf jeden Fall garantiert . Für uns haben Kathi und Peter noch einige Fragen beantwortet, die uns brennend interessierten. Das Ergebnis unseres kleinen Interviews könnt ihr hier lesen.

bpcc_ Wie lange seid ihr schon mit eurem mobilen Café unterwegs?
Kati und Peter_ Gestartet sind wir Ende Juli diesen Jahres, nachdem wir ein anständiges Einweihungsfest für unsere Freunde und die Helfer der Kaffee-Kiste gefeiert haben. Seitdem stehen wir jeden Samstag fest auf einem Privatgrundstück in der schoenen Wiehre in Freiburg und werden sonst für kleinere und groessere Feste gebucht.

bpcc_ Könnt ihr schon von eurem Café- Betrieb leben oder habt ihr noch Nebenjobs, wenn ja welche?
Kati und Peter_Da die Kaffee-Kiste noch nicht so lange im Einsatz ist, befinden wir uns noch in der Probephase, d.h leben koennen wir davon noch nicht. Wir sind dabei Fuss zu fassen; dazu gehoert auch vor Ort, an unserem Standort und überregional bekannt zu werden. Dabei hilft uns die Kooperation mit einem befreundeten Miet-und Cateringkoch, der uns mit leckeren Kuchenspezialitäten versorgt.  Und wenn er gebucht wird, bietet er unsere Kaffee-Kiste mit an. Umgekehrt funktioniert das Prinzip auch, was eine schöne Symbiose ergibt. Neben unserem Projekt “Kaffee-Kiste” promoviert Peter in Politikwissenschaften und ich habe Bildungsplanung/Instructional design studiert und bin mit einer Honorarstelle in der Seminarleitung eines Bildungsträgers tätig.

bpcc_ Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen ein mobiles Café zu eröffnen?
Kati und Peter_ Bei mir hat sich die Jobsuche nach dem Studium etwas hingezogen und somit lag es nahe, selbst aktiv zu werden und sich den Traum eines eigenen kleinen Cafes zu erfüllen. Der glückliche Umstand war, dass mein Bruder, dessen ursprüngliche Idee die Kaffee-Ape war und der auch eine Ape in Weimar betreibt, seine Pläne für den Eigenbau der Kaffee-Kiste mit uns teilte. So haben wir die Ärmel hochgekrempelt, losgelegt und innerhalb von zweieinhalb Monaten den Aufsatz komplett selbst gebaut.

bpcc_ Euer Café ist ja sehr vom Wetter abhängig, was macht ihr, wenn es stürmt und schneit?
Kati und Peter_In Freiburg ist das Wetter glücklicherweise meistens schön; bei starkem Regen allerdings bleibt die Ape lieber zu Hause und unsere Gäste sowieso. Dem Herbst und Winter schauen wir zuversichtlich entgegen, denn was gibt es gemütlicheres, als an der frischen Luft in schönem Ambiente einen leckeren Kaffee und einen saftigen Schokowalnussbrownie zu geniessen?

bpcc_ Was war der schönste Ort, an dem euer Café je stand und wo wollt ihr unbedingt noch einmal hin?
Kati und Peter_ Der schönste Standort war bei einer Weinverköstigung vor einer alten Burgruine im Herzen des Kaiserstuhls. Das Wetter war perfekt, die Umgebung mit den Weinreben wunderschön- da hat die Kaffee-Kiste „gastronomisch“ und vom Ambiente her ideal reingepasst. Wo wir unbedingt mal hinwollen mit der Ape? Auf einen Marktplatz an den südlichsten Zipfel Italiens, denn schliesslich kommt unsere Kaffeemaschine und die Bohne aus Italien und die Ape sowieso!

Wer die beiden und ihre Ape also gerne mal nach Italien einladen will, der kann sie direkt auf ihrer Website kontaktieren. Und wer einfach mal so einen guten Kaffee aus der Faema E61 von Kati&Peter probieren will, der sollte kurzerhand nach Freiburg reisen – denn Freiburg ist auf jeden Fall immer eine Reise wert (der regelmäßige Leser dieses Blogs weiß natürlich, dass Freiburg der Heimathafen der Kaffeepiraten ist und damit einen besonderen Status hier bei uns an Bord hat).

Der Gewinner der Blogparade kommt aus Gießen!

August 18th, 2010 § 0

Vor einigen Wochen haben wir zur Blogparade zum Thema “SOS! Was ist das schönste Cafe deiner Stadt” aufgerufen. Ihr solltet uns schreiben, wo ihr am liebsten euer Lieblingsgetränk verzehrt und warum gerade dort. Wir haben über 35  Vorschläge von euch erhalten und die Entscheidung fiel uns – wie ihr euch sicher vorstellen könnt- sehr schwer. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, denjenigen als Gewinner zu küren, der sich unserer Meinung nach die meiste Mühe gegeben hat. Wir möchten euch hier kurz die drei besten Beiträge vorstellen.
Cafe Grundmann;
Zum einen hat unsSimone von ihrem Lieblingscafe, dem „Cafe Grundmann“ in der August-Bebel-Str. 2 in Leipzig überzeugt, wo man sich im Stil der 20er und 30er Jahre die Kaffee-und Kuchenspezialitäten schmecken lassen kann und darüber hinaus noch jede Menge kulturelle und vor allem künstlerische Veranstaltungen angeboten werden. Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von dem nostalgischen Flair machen.
Florian Steiner
Der zweitschönste Beitrag kam von Lela aus Heidelberg, die uns das Cafe von Florian Steiner in der  Lutherstraße 28 empfohlen hat.  Florian Steiner ist uns ja bereits als Röstmeister des Jahres 2009 bekannt. In ihrem Beitrag schwärmt Lela von seinen Sommer-Spezialitäten wie den „Affogato“ (Eis und Espresso) oder den “Iced Cappuccino” sowie der gemütlichen Einrichtung. Coffeebay
And the winner is: Marcel! Mit seiner Ode an sein Lieblingscafe „Coffee Bay“ in der Schulstraße 2 in Gießen hat er sich den Gewinn unseres Eiskaffeesets redlich verdient. In seinem Beitrag schildert uns Marcel seine stetig wachsende Zuneigung zu diesem kleinen Cafe, das sich vor allem durch eine gemütliche und ruhige Atmosphäre auszeichnet. Zum Kaffee gibt’s hier leckere Cookies, Brownies oder auch mal eine Kugel Bio-Eis. Marcel selbst beschreibt das Cafe mit dem Slogan „Klasse statt Masse“, was natürlich genau unserem Stil entspricht.

Das war’s nun fürs erste mit unserer Blogparade, aber das nächste Gewinnspiel lässt sicher nicht lange auf sich warten und wie versprochen findet ihr die besten Cafes aus euren Beiträgen demnächst in unserem Cafeguide. Vielen Dank für all eure tollen Vorschläge und unserem Gewinner Marcel wünschen wir Viel Spaß beim Genießen seines Gewinns, hoffentlich demnächst wieder bei Eiskaffee-tauglichen Temperaturen.

Besuch bei Baroco und Tom Schweiger, dem deutschen Baristameister

August 17th, 2010 § 5

Fränkische Cafés, zwei Kaffee-Gründer und der amtierende Barista-Meister. Die Kaffeepiraten waren on Tour!
Baroco"
Freitag waren wir wieder auf Kaffeefahrt und haben Menschen besucht, die genau wie wir, einen Großteil ihrer Zeit mit Kaffee verbringen. Die erste Station war das Café Baroco, bzw die beiden Brüder Stefan und Thomas von der Bavarian Roasting Company mit Ihrer wunderbaren Kaffeerösterei in Amberg, inmitten der fränkischen oberpfälzischen Provinz. Vor etwas über einem Jahr haben sie das Baroco gegründet. Ursprünglich wollten sie hauptsächlich rösten und daneben ein paar Kaffees ausschenken. Das Café schlug jedoch ein wie eine Bombe und so sind Tom und Stefan seither am rotieren zwischen Milschäumer, Röster und Rohkaffeelager. Schon morgens um neun als wir ankommen fallen die Coffee-Addicts ein und trinken einen schnellen Espresso auf ihrem Weg zur Arbeit.

Ein guter Tipp übrigens für unsere Lieblingscafé-Suche :-) Wir werden über das Baroco demnächst nochmal ausführlicher berichten. Denn nun soll es zunächst um Tom gehen, den amtierenden Deutschen Baristameister, zu dem wir danach aufbrachen.
Green Bean
Tom, sein Café Green&Bean und seine Kaffeeschule sitzen in Ansbach. Auch ein kleines, hübsches Städtchen dessen Einwohner von richtig gutem Kaffee verwöhnt sind. Denn Tom ist in Sachen Latte Art und Kaffeesensorik ein Profi, was ihm letzhin den Titel des Deutschen Baristameisters einhandelte. Er ist von der SCAE zertifizierter Baristatrainer und bietet Schulungen sowohl für Gastronomien als auch für Privatleute an. Schon für 49€ kann man an einem Einsteigerseminar teilnehmen.

Zwei Stunden erzählte uns Tom von seinen Erfahrungen bei den Baristameisterschaften, dem kollegialen Umgang untereinander, selbst zwischen Kollegen die um den selben Titel konkurrieren. Wir fachsimpelten über Kaffeeanbau, die deutsche und internationale Kaffeeszene und testeten diverse Kaffees. Unter anderem den Espresso, mit dem Mike Phillips von Intelligentsia den Weltmeistertitel gewann. Tom war bei den Weltmeisterschaften in London mit einem Kaffee aus Brasilien angetreten, von der Farm Camocim (ein dry pulped natural – red lapar 59 – Ernet August 09). Für diejenigen, die einmal in den Genuss eines solchen “Wettberweb-Kaffees” kommen möchten: man kann ihn im Green&Bean direkt kaufen.

Besonders freuten wir uns natürlich, dass Tom auch unseren Espresso stand up, mate! aus 70% Arabica und 30% Robustabohnen unter die Lupe nahm. Denn natürlich wollten wir wissen, was ein hypersensibilisierter Kaffeefreak von unseren Piratenbohnen hält. Sein Fazit: Ein sehr angenehmer Alltagsespresso, den man gut schwarz genießen kann und der gleichzeitig eine tolle Cappuccino-Grundlage ist. Der Kapitän freut sich und sendet Salutsalven gen Mittelfranken!

Ein Besuch bei Green&Bean ist absolut empfehlenswert. Nicht nur, weil man hier zu absolut fairen Preisen ein spannendes Kaffeeseminar bei Tom buchen kann und Fakten über Kaffee erfahren wird, die in keinem Lehrbuch stehen. Sondern auch wegen des dazugehörigen Cafés, das mitten in der Altstadt liegt und in dem man jederzeit herzlich mit den besten Kaffeegetränken versorgt wird. Ein weiteres Lieblingscafé für unseren Café-Guide!

Espressotest Lamarzocco

Caro und Tom an der LaMarzocco
Espressotest Lamarzocco

In Toms Kaffeeschule
Kaffeeschule Green&Bean

Unser Espresso “stand up, mate!” im Test
Espressotest Intelligentsia

Mit der Mischung oben gewann Mike Philipps von Intelligentsia den Weltmeistertitel
Kaffeeschule Green&Bean

Besuch in der Heimat: Freiburger Cafés im Test

August 9th, 2010 § 2

Wir machen Besuch in unserer Heimat Freiburg. Hier im Ländle sollte man von früh bis spät essen und trinken, denn überall und an jeder Ecke gibt es Restaurants und kleine Straußen (das sind sporadische Wirtschaften, meist von Winzern betrieben, in denen neuer Süßer ausgeschenkt wird), die köstliche regionale Spezialitäten anbieten. Wer in Freiburg nicht schlemmt, ist also selbst schuld: und weil schon in diversen Blogs über die lokalen Weine gefachsimpelt wurde, haben wir uns auf die Suche nach den besten Cappuccini der Region gemacht. Hier kommen die Higlights unserer Kaffeefahrt, nach Noten bewertet:

1. Das JC

JC Café

Dieses Café ist defintiv immer einen Besuch wert, auch wenn es nicht unmittelbar in der Innenstadt liegt. Hinter der legendären Blauen Brücke in der Klarastraße findet man das Café JC. Inmitten zusammengewürfelter Second-Handmöbel, linksliberaler, blaue Gauloise rauchender, intellektueller Freiburger lässt es sich hier gemütlich sitzen. Falls die BZ gerade vom Nachbarn gelesen wird, ist das nicht so schlimm. Es macht auch Spaß, die Gäste zu beobachten und sich durch die Ausstattung des Cafés durchzugucken. Der Cappuccino kostet nur 1,80€ und ist mit Abstand der günstigste Cappuccino den ich seit langem getrunken habe. Der Gastgeber ist ein sehr netter Typ, man wird gerne von ihm bewirtet. Der Kaffee kommt von der Rösterei Langen, im Kaffeenetz viel besprochen und verehrt. Die Kaffeemischung, die im JC verwendet wird, wurde (soweit ich weiß) extra für die Kaffeenetzler zusammengestellt.

Fazit:
Location: Alternativer Freiburg-Look, betont nicht gestylt und darum sehr charmant. Leider gibts wirklich nur Getränke…für mir als Dauer-Hungrige ein bisschen schade. 2+
Bedienung: Sehr freundlich und gut gelaunt. 1
Cappuccino: Kräftig würziger Espresso, eine tolle Basis. Schön cremiger Milchschaum, zwar ohne Latte Art aber hey, wir wollen mal nicht den Geek markieren :-) 1-2

Adresse: Klarastraße 70, Freiburg

2. Das Sedan

Café Sedan
das ist Christoph, der Besitzer. habe leider kein Bild vom Cappuccino parat, wird nachgereicht :-)

Das Café Sedan liegt sinnigerweise in der Sedanstraße, direkt hinterm Stadttheater, fernab vom Trubel der Innenstadt. Und genau deshalb trifft hier auf entspannte Leute und eine ebenso entspannte Athmosphäre. Viel Stammpublikum geht hier ein und aus und ist man öfter hier, erkennt man schnell die Gesichter wieder. Draußen auf der Bank lässt sich’s gemütlich in der Sonne sitzen. Und drinnen besticht die Einrichtung durch bedacht ausgewähltes Understatement – da ist nicht viel aber das, was da ist, ist schön. Man kommt herein und hat das Gefühl, im Wohnzimmer des Besitzers angekommen zu sein. Die Vintagemöbel auf denen man sitzt kann man übrigens auch kaufen. Leckere belegte Brote gibt es, frisch angerührtes Birchermüsli, selbstgebackenen Kuchen und Suppen – alle Zutaten werden frisch auf dem Münstermarkt eingekauft. Aber nun zum Kaffee: Der Espresso kommt von der italienischen Rösterei Passalacqua, deren Espressi wir sehr gerne mögen. Sie sind schön stark und die perfekte Grundlage für einen Cappuccino.

Fazit: Das Sedan ist unser Favorit, weil nicht inmitten der hektischen Innenstadt und ideal für einen Kaffee auf dem Weg nach hause.
Location: Sehr persönliche Athmosphäre, ungestylt und dennoch ein schönes Gesamtkonzept. Unser Lieblingsplatz in der Freiburger Innenstadt! 1+
Bedienung: Sehr nett und entspannt. Immer für einen kurzen Plausch zu haben. 1
Cappuccino: Tolle Espressobasis, schön kräftig. Der Milchschaum wir nach dem Schäumen kurz stehengelassen und ist mir darum etwas zu “haubig”. 2+

Adresse: Sedanstraße 9, Freiburg

3. Das Coffee&More in Staufen

Café Coffee&More

Staufen ist eine kleine, verwinkelte Stadt im Süden Freiburgs wo der Legende nach vor 500 Jahren Faust starb. Eine hübsche Altstadt hat Staufen mit einigen tollen Geschäften – Käse, Wein, Schokolade… – und einer kleinen Rösterei Namens Coffee&More. In einem alten Wohnhaus ist die Rösterei und ihr Verkaufsraum untergebracht, auf alten Dielenbrettern steht der schwarze Probatröster, direkt daneben sitzt man auf mit grüner Seide bezogenen Biedermeier-Sesseln. Ein schöner Mix aus Moderner Küche, antiken Möbeln und mittelalterlicher Architektur. Draussen stehen ein paar Holzbänke zwischen Oleanderbüschen und schattigen Bäumen. Schöner geht es fast nicht. Wir werden nicht besonders freundlich begrüßt, bestellen Cappuccini und eine Limonade, werden rasch, aber unpersönlich bedient. Das ist sehr schade, denn das Café hat Potenzial. In Staufen gibt es viele Touristen und wer gut bedient wird, kauft in der Regel mehr würde ich meinen.

Fazit:
Location: Ein toller Geheimtipp für Touris und Ausflügler. Wunderschön, wenn man draußen sitzen kann. Der Innenraum ist leider zu klein, um gemütlich länger zu Verweilen. Dennoch definitiv einen Besuch wert. 1-2
Bedienung: Leider nicht besonders freundlich. Weder, als wir das Café betraten, noch, als wir es verließen. Sehr schade, denn es hätte wirklich Potenzial. 4
Cappuccino: Die Espressobasis war schön kräftig, allerdings schmeckte es leicht verbrannt. Der Milchschaum war recht großporig, könnte definitiv cremiger sein. Dennoch definitiv der beste Cappuccino, den man in Staufen bekommen kann. 3+

Adresse: St.-Johannesgasse 14, Staufen

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