Dieses Jahr hat unser Kapitän zwei ganz besondere Kaffeeschätze von seinen Seereisen mitgebracht. Der eine stammt aus den Wäldern des Bonga Forest in Äthiopien, der andere von der Insel Papua-Neuguinea in Asien. Beide Kaffees stammen aus biologischem Anbau, beide Anbaugebiete sind in der Kaffeewelt etwas besonderes. Was die beiden aber voneinaner unterscheidet, ist Ihr Geschmack. Da ist der wilde, intensive Kaffee aus Äthiopien und der mild-süße, fruchtige Kaffee aus Papua-Neuguinea. Aber wir wollen noch nicht zu viel verraten. Denn zunächst wollen wir sie ausführlich testen:

Anchors aweigh! 100% Arabicabohnen aus Papua-Neuguinea
Aus der Region Sigri, auf der Pazifikseite von Papua gelegen, wachsen die Arabicabohnen dieses Kaffees. Die gleiche Sorte wächst übrigens auf dem Blue Mountain auf Jamaica. Wir bereiten den mittelbraun gerösteten Kaffee in der Karlsbader Kanne zu. Ihr erinnert Euch: Das Ergebnis aus der Karlsbader Kanne ist das reinste überhaupt, da der Kaffee nur mit Porzellan in Berührung kommt, das keinerlei Aroman abgibt oder herausfiltert.


Wir sehen: Ein sehr gleichmäßiges Bohnenbild, eine schön volle, mittelbraune Farbe. Eine schöne goldene Schaumbildung bei der Zubereitung.
Wir riechen: Einen dezenten, weichen Bohnenduft, das Aroma des zubereiteten Kaffees ist ebenso weich mit Nuancen von Schokolade und dunklen Beeren.
Wir schmecken: Dieser Kaffee ist wunderbar rund und gelungen: Ein feines Geschmacksspiel von Schokolade, fruchtigen Beeren wechselt sich ab. Der Kaffee ist angenehm mild und bekömmlich und hinterlässt ein weiches Mundgefühl. Hier schmeckt man die Vielfalt des Kaffees im besten Sinne!
Fazit: Ein wunderbarer Kaffee, der jedem schmecken dürfte. Toll für einen adventlichen Kaffeeklatsch mit Freunden oder zum Frühstück.

Black Pirate’s Treasure: 100% Arabicabohnen aus Äthiopien
Die wild wachsenden Kaffeebäume aus dem Bonga Forest stehen für eine tolle Kaffeequalität. Das Gebiet liegt hoch, dazu herrscht hohe Luftfeuchtigkeit, wir befinden uns in der Wiege des Kaffees. Unsere Arabicabohnen sind biozertifiziert und wurden in 1500 bis 200 Metern Höhe angebaut. In den Arabicas aus dem Bonga Forest steckt die ganze Natur Äthiopiens: Nuancen von Wald, Erde, Gras…wir sind gespannt auf unseren Black Pirate’s Treasure, den wir auch in der Karlsbader Kanne zubereiten.

Wir sehen: Mittelbraun geröstete, kleine Arabicabohnen. Der Kaffee schäumt schön auf bei der Zubereitung was ein Zeichen dafür ist, dass er gerade erst geröstet wurde.
Wir riechen: Aus der Packung strömt uns ein intensives Aroma von Rotwein und Schokolade entgegen. Auch das Aroma des dampfenden Kaffees in der Tasse ist wild und intensiv. Wir freuen uns schon auf den ersten Schluck…

Wir schmecken: Einen vollmundigen Kaffee mit einem ausgeprägten Körper. Wir schmecken rote Beeren, Natur, feine Hölzer und eine weinige Nuance. Diesen Kaffee sollte man nicht zu kräftig zubereiten, sonst wird man von seiner Intensität überrannt. Besser ist eine leichtere Zubereitung, so kann man die verschiedenen Geschmacksnuancen besser genießen.
Fazit: Ein toller Kaffee, den man pur trinken sollte: Zum Genießen am Nachmittag mit einem guten Buch in der Hand.
Neugierig? Die Kaffees gibt es bis Ende des Jahres bei uns im Club, gemahlen und in ganzer Bohne im 250g Beutel oder im 100g Probierbeutel für ab 3,90€. Wer noch kein Clubmitglied ist, kann sich ganz fix hier kostenlos und unverbindlich anmelden.

Bin neugierig geworden. Überlege mir die 100-Gramm-Probierbeutel zu holen und darüber zu bloggen.
Ahoi Michael,
auf Dein Urteil wären wir sehr gespannt!
Beste Grüße
Annika
Hmmm hört sich an als könnte es ein Versuch wert sein.
Mal schauen was meine Delonghi Kaffeevollautomat dazu sagt.